Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum serotinum
Auch bekannt als: Taraxacum serotinum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An seinen graugrünen, schmalen Blättern und der ungewöhnlich späten Blütezeit ab August lässt sich der Späte Löwenzahn (Taraxacum serotinum) sofort erkennen. Während seine Verwandten bereits im Frühling verblühen, fängt dieser Spezialist erst an und verlängert so das Nahrungsangebot in deinem Garten bis weit in den Herbst hinein. Du kannst mit dieser Art gezielt die biologische Vielfalt fördern, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen. Ein echter Geheimtipp für alle, die das Gartenjahr ökologisch sinnvoll verlängern möchten.
Blühendes Gold für den Herbst: Robust, trockenheitsliebend und ökologisch wertvoll.
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Der Späte Löwenzahn spielt eine zentrale Rolle als Spätblüher im Ökosystem. Da er seine Blüten erst öffnet, wenn die meisten anderen Wildpflanzen bereits verblüht sind, stellt er eine unverzichtbare Ressource an Nektar und Pollen für die verbliebene Insektenwelt dar. Die Samenstände dienen im Spätherbst und Winter als wichtige Energiequelle für samenfressende Vögel. Da keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, ist seine Bedeutung vor allem in der zeitlichen Erweiterung des Nahrungsangebots zu sehen. Er stabilisiert durch seine Standorttreue empfindliche Magerstandorte.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem Boden.
Die Pflanze bevorzugt nährstoffarme Verhältnisse, ähnlich wie auf einem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiese).
Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Gießen musst du nur in der ersten Zeit nach der Pflanzung, danach ist er sehr trockenheitsresistent.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und würde der Pflanze eher schaden.
Vermehrung geschieht unkompliziert über die flugfähigen Samen im Spätherbst.
Lass die verblühten Köpfe stehen, damit die Pflanze sich natürlich versamen kann.
Ein Rückschnitt ist im naturnahen Garten nicht notwendig.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – beide teilen die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzen sich hervorragend in der Struktur.
Der Späte Löwenzahn (Taraxacum serotinum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Region ist er als heimische Art in Österreich verbreitet, wo er bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) wächst. Morphologisch (gestaltlich) unterscheidet er sich von anderen Löwenzahn-Arten durch seine rötlich überlaufene Blattbasis und die filzig behaarten Hüllblätter (Blattstrukturen direkt unter dem Blütenkopf). Er ist ein klassischer Vertreter der pannonischen Flora, der an extreme Trockenheit angepasst ist.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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