Bild folgtKI-generierte IllustrationCheilosia scutellata
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An ihrem glänzenden, schwarz-erzfarbenen Körper und dem auffällig hellen Schildchen (hinterer Teil des Rückenschilds) lässt sich die Pilz-Erzschwebfliege (Cheilosia scutellata) sofort erkennen. Diese Schwebfliege tritt meist in einer Generation pro Jahr auf und bereichert vor allem im Sommer deinen Garten. Das Weibchen legt seine Eier gezielt an verschiedenen Pilzfruchtkörpern ab, da die Larven mycophag (sich von Pilzgewebe ernährend) leben. Im Frühling und Frühsommer besucht die Art bevorzugt heimische Doldenblütler wie den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Später im Jahr findest du sie häufig an der Wilden Möhre (Daucus carota) oder der Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris). Du kannst dieses nützliche Insekt fördern, indem du in schattigen Gartenecken Baumstümpfe oder Totholz belässt, an denen Pilze wachsen können. Auch das bewusste Stehenlassen von verblühten Doldenblütlern wie der Kleinen Bibernelle (Pimpinella saxifraga) hilft ihr bei der Nahrungssuche. Die Larve überwintert schließlich im Boden oder in den Resten ihrer Pilznahrung. Wenn du auf chemische Spritzmittel verzichtest, bietest du ihr einen sicheren Rückzugsort.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Pilz-Erzschwebfliege besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da sie als Bestäuber eine wichtige ökologische Funktion erfüllt, solltest du sie einfach ungestört gewähren lassen.
Die Pilz-Erzschwebfliege (Cheilosia scutellata) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt waldnahe Gärten, Wiesen und Waldränder. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 11 Millimetern ist sie recht zierlich, fällt aber durch ihren metallischen Glanz auf. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch das gelbliche bis bräunliche Schildchen am Ende des Brustabschnitts. Ihre gesamte Lebensweise ist eng an das Vorkommen von Wildpilzen gebunden, die den Larven als Nahrung dienen.
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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