Bild folgtKI-generierte IllustrationBuxus sempervirens
Auch bekannt als: Buchsstrauch, Gewöhnlicher Buchsbaum
26
Arten
interagieren
58
Interaktionen
dokumentiert
An seinen kleinen, eiförmigen und immergrünen Blättern lässt sich der Buchsbaum (Buxus sempervirens) sofort erkennen. Er ist weit mehr als nur ein Formgehölz; als einheimischer Strauch bietet er wertvolle Struktur im winterlichen Garten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist er im Frühling eine wichtige Anlaufstelle für die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum). Da er auf der Roten Liste mit der Kategorie 3 (gefährdet) geführt wird, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl integrierst du diesen Klassiker ökologisch sinnvoll in dein grünes Reich.
Heimischer Überlebenskünstler: Gefährdeter Naturschatz und frühe Hummelweide.
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Obwohl die Blüten klein sind, bieten sie von April bis Juni ein wichtiges Nahrungsangebot. Besonders die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum) nutzen den Buchsbaum als Energiequelle. Auch die Ackerhummel (Bombus pascuorum) zählt zu den regelmäßigen Besuchern. Neben den Fluginsekten profitiert die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger) von der Pflanze. Da der Buchsbaum immergrün ist, bietet er ganzjährig Schutz und Versteckmöglichkeiten für diverse Kleintiere. In der freien Natur ist sein Bestand rückläufig, weshalb er auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft wird.
Der Buchsbaum ist in allen Teilen giftig und daher nicht kindersicher. Besonders die Blätter enthalten Alkaloide, die bei Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit essbaren Wildpflanzen besteht aufgrund der typischen Blattform und des Geruchs kaum.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.38 m
Wähle einen Standort im Schatten, da die Pflanze dort am besten gedeiht.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt er normalen Gartenboden ohne übermäßige Düngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, sofern der Boden offen ist.
Achte beim Pflanzen auf ausreichend Abstand, damit die Luft zirkulieren kann.
Ein Rückschnitt erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr, bevor die Vögel brüten.
Vermehren lässt er sich einfach über Stecklinge im Spätsommer.
Gute Partnerin: Der Waldmeister (Galium odoratum). Er teilt den Standortanspruch nach schattigen, frischen Standorten im Waldgarten und bildet einen hübschen Teppich zu Füßen des Buchsbaums.
Der Buchsbaum (Buxus sempervirens) gehört zur Familie der Buchsbaumgewächse (Buxaceae) und ist in Mitteleuropa sowohl indigen (einheimisch) als auch als Archäophyt (eine Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) verbreitet. In der Natur besiedelt er vorzugsweise schattige Laubwälder auf kalkhaltigen Böden. Er wächst sehr langsam und kann ein hohes Alter erreichen, wobei sein Holz zu den härtesten und schwersten in unseren Breiten zählt. Die unscheinbaren, gelblichen Blüten erscheinen im zeitigen Frühjahr in den Blattachseln.
25 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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