Bild folgtKI-generierte IllustrationBupalus piniaria
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Auffällig ist dieser zierliche Schmetterling mit einer Körpermasse von etwa 0,011 Gramm vor allem durch seine Ruheposition mit flach ausgebreiteten Flügeln, die typisch für die Familie der Spanner ist. Du erkennst ihn an seinem Aufenthalt in der Nähe von Nadelbäumen, wo er zwischen April und September aktiv ist. Die Art bringt eine Generation pro Jahr hervor. Die Eier werden an den Nadeln der Wirtsbäume abgelegt, aus denen die Raupen schlüpfen. Als Raupe ernährt sich das Tier oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) von den Nadeln heimischer Bäume wie der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris), der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies) oder der Weiß-Tanne (Abies alba). Auch die Europäische Lärche (Larix decidua) und die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra) dienen als wichtige Futterquellen. Den Winter überdauert das Tier als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) im Boden oder in der Streuschicht unter den Bäumen. Du kannst den Falter fördern, indem du heimische Nadelgehölze in deinem Garten erhältst und den Bodenbereich unter den Baumkronen ungestört lässt. Eine natürliche Schicht aus Nadelstreu ist für die Überwinterung der Puppen überlebenswichtig. Sprich den Schmetterling als willkommenen Gast an, der die biologische Vielfalt deiner Nadelbäume bereichert.
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Dieser Schmetterling ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er sticht nicht, beißt nicht und ist nicht giftig. Da er als Puppe im Boden überwintert, ist er lediglich gegenüber tiefgründigen Bodenarbeiten im Traufbereich von Nadelbäumen empfindlich.
Der Kiefernspanner (Bupalus piniaria) gehört zur Familie der Geometridae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet, wobei allein für die Schweiz über 135 Beobachtungen dokumentiert sind. Die Art besiedelt bevorzugt Nadel- und Mischwälder sowie Gärten mit Nadelholzbestand. Biologisch zeichnet er sich durch seine Bindung an Nadelgehölze und eine mittlere Temperaturtoleranz aus. In seiner Lebensweise ist er streng an den Jahreszyklus seiner Wirtspflanzen angepasst.
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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