Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus nigra
Auch bekannt als: Schwarz-Föhre, Schwarzföhre, Laricio-Kiefer
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem faellt die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra) durch ihre dichte, schirmfoermige Krone und die fast schwarze, tiefrissige Rinde auf. Dieser robuste Nadelbaum ist ein wichtiger Ankerpunkt fuer die Artenvielfalt in deinem Garten, da er spezialisierten Nachtfaltern ein Zuhause bietet. So nutzen die Raupen der Kieferneule (Panolis flammea) und des Fleckleibborkenspanners (Bupalus piniaria) die langen Nadeln als Nahrungsgrundlage. Mit ihrem immergruenen Nadelkleid schafft sie das ganze Jahr ueber Struktur und schuetzt Tiere vor Witterung. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, ist dieser Baum eine hervorragende Wahl fuer dich.
Immergruene Festung und wichtiger Futterplatz fuer spezialisierte Nachtfalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitiert eine Vielzahl spezialisierter Falter von der Schwarz-Kiefer. Sie dient als unverzichtbare Raupenfutterpflanze fuer den Zweibindigen Nadelwald-Spanner (Hylaea fasciaria) und die Forleule (Panolis flammea). Auch der Fleckleibborkenspanner (Bupalus piniaria) und die Art Pennithera firmata sind auf das Nadelwerk angewiesen. Da der Baum im Mai und Juni blueht, produziert er enorme Mengen an Pollen. Im Winter bieten die verholzten Zapfen zudem Schutzraeume fuer kleine Insekten, waehrend die darin enthaltenen Samen eine wichtige Energiequelle fuer Voegel darstellen.
Die Schwarz-Kiefer wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den harten, sehr spitzen Nadeln und den schweren Zapfen, die beim Herabfallen zu Verletzungen fuehren koennen. Zudem produziert der Baum klebriges Harz, das zwar nicht giftig ist, aber Hautreizungen verursachen kann und sich nur schwer von Kleidung entfernen laesst.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
33.01 m
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz aus; im Schatten gedeiht dieser Baum nicht.
Boden: Die Kiefer ist ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Naehrstoffbedarf) und bevorzugt trockene, magere Erden.
Pflanzzeit: Setze junge Baeume von Maerz bis Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist normalerweise nicht erforderlich und sollte nur bei Platzmangel vorsichtig erfolgen.
Wasserbedarf: Frisch gepflanzte Baeume brauchen Unterstuetzung, etablierte Exemplare ueberstehen lange Trockenphasen problemlos.
Vermehrung: In der Natur erfolgt die Vermehrung ueber Samen, die in den verholzten Zapfen reifen.
Kombination: Ein idealer Partner ist die Gewoehnliche Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen die Vorliebe fuer magere Standorte und volle Sonne, wobei die Schafgarbe den Bodenbereich optisch belebt.
Die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra) gehoert zur Familie der Kieferngewaechse (Pinaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen (Pinales). In Deutschland gilt sie oft als Neophyt (eine nach 1492 eingefuehrte Pflanzenart), waehrend sie in den Gebirgsregionen Oesterreichs und der Schweiz urspruenglich heimisch ist. Sie zeichnet sich durch paarweise angeordnete, bis zu 15 Zentimeter lange Nadeln und eine ausgepraegte Ektomykorrhiza (eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Baumwurzel) aus. Diese Symbiose ermoeglicht es ihr, auch auf sehr kargen Standorten zu gedeihen.
3 Videos zu Schwarz-Kiefer



5 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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