
Trifolium arvense
Auch bekannt als: Mäuseklee, Katzenklee
13
Arten
interagieren
40
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Hasen-Klee (Trifolium arvense) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die weichen, länglichen Blütenköpfe sehen aus wie kleine, silbrig-rosa Hasenpfoten. Diese Pflanze ist ein Spezialist für karge Standorte und zeigt uns, dass auch auf trockensten Böden Leben gedeiht. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor langer Zeit bei uns heimisch wurde) bereichert er die Artenvielfalt in deinem Garten. Da er als Schwachzehrer (Pflanze mit sehr geringem Nährstoffbedarf) gilt, ist er ideal für dich, wenn du eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Ecke auf sandigem Boden schaffen möchtest. Schau ihm beim Wachsen zu und freue dich über diesen robusten Überlebenskünstler.
Silbrige Hasenpfoten für trockene Plätze: Ein genügsamer Heimkehrer für Magerrasen.
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Als indigen (ursprünglich heimisch) eingestufte Art ist der Hasen-Klee perfekt an das hiesige Klima angepasst. Er besetzt ökologische Nischen an extrem trockenen Standorten, an denen viele andere Pflanzen nicht überleben können. Durch seine Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) trägt er zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei. Als Archäophyt ist er seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Landschaft und fördert die biologische Vielfalt auf mageren Flächen. Er dient in der freien Natur als wichtiger Mosaikstein für die Vernetzung von Trockenbiotopen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.15 m
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden muss trocken und sehr nährstoffarm sein; als Schwachzehrer benötigt der Klee absolut keinen Dünger.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Achte auf eine gute Durchlässigkeit des Bodens, da die Pflanze keine Staunässe verträgt.
Eine zusätzliche Bewässerung ist nach dem Anwachsen selbst in trockenen Sommern nicht nötig.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die verblühten Köpfe im Herbst einfach stehen.
Die Vermehrung erfolgt meist ganz unkompliziert über Selbstaussaat auf offenen Bodenstellen.
Der Hasen-Klee gedeiht besonders gut in einer Umgebung, die seinen natürlichen Lebensraum nachahmt.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – beide teilen die Vorliebe für sandige, magere Böden und bilden ein harmonisches Bild.
Der Hasen-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt trockenwarme Standorte wie Magerrasen (nährstoffarme, sonnige Wiesen). Charakteristisch ist die dichte, weiche Behaarung der gesamten Pflanze, die als Verdunstungsschutz fungiert. Die Art geht im Boden eine Verbindung mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) ein, was ihr hilft, auch unter schwierigen Bedingungen Nährstoffe aufzunehmen.
3 Videos zu Hasen-Klee



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12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_395801067
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