Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea japonica
Auch bekannt als: Spiraea japonica
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch für die Japanische Spiere (Spiraea japonica) sind ihre schirmtraubigen (flach gewölbten), rosafarbenen Blütenstände und die lanzettlichen, am Rand gesägten Blätter. Dieser sommergrüne Kleinstrauch bereichert deinen Garten vor allem als wichtige Futterquelle für spezialisierte Falterlarven. So dient das Laub etwa den Raupen des Ligusterschwärmers (Sphinx ligustri) und des Hellen Schmuckspanners als verlässliche Nahrungsgrundlage. Mit ihrem kompakten Wuchs passt sie wunderbar in naturnahe Hecken oder Beetränder. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen robusten Blüher reserviert?
Unverzichtbare Kinderstube für den prächtigen Ligusterschwärmer.
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Die ökologische Bedeutung der Japanischen Spiere liegt vor allem in ihrer Funktion als Raupenfutterpflanze nach aktuellen Daten zur Bestäuberökologie. Besonders hervorzuheben ist die Förderung des Ligusterschwärmers (Sphinx ligustri), dessen imposante Raupen auf die Blätter angewiesen sind. Auch der Helle Schmuckspanner findet hier die nötige Nahrung für seine Entwicklung. Während der kurzen, aber intensiven Blütezeit im Juni wird der Strauch von verschiedenen Insekten aufgesucht, die den leicht zugänglichen Nektar nutzen. Im Winter dienen die verbliebenen Samenstände als Strukturgeber im Garten.
Die Japanische Spiere wird explizit als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht zwar keine unmittelbare Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Achte darauf, den Strauch außerhalb der direkten Reichweite spielender Kleinkinder zu pflanzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.17 m
Der Standort sollte sonnig bis halbschattig gewählt werden, wobei die Pflanze an den Boden wenig Ansprüche stellt.
Ein mäßig feuchter, nährstoffreicher Gartenboden ist ideal.
Die beste Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, sofern der Boden offen (frostfrei) ist.
Im Februar empfiehlt sich ein kräftiger Rückschnitt auf etwa 15 bis 20 Zentimeter über dem Boden, um die Vitalität und Blühfreudigkeit im Sommer zu fördern.
Die Vermehrung gelingt am einfachsten über Stecklinge (abgetrennte Zweigstücke zur Bewurzelung) im Frühsommer.
Da die Art nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du sie eher im hinteren Bereich deiner Rabatten (bepflanzte Beetstreifen) platzieren.
Als heimische Partnerin empfehle ich die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen ähnliche Lichtbedürfnisse und ergänzen sich hervorragend in ihrer Wuchsform.
Die Japanische Spiere (Spiraea japonica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In unserer Region gilt sie laut Bestandsdaten primär in Österreich als heimisch, wo sie bevorzugt an Waldrändern und in Gebüschen wächst. Botanisch zeichnet sie sich durch ihren vieltriebigen, buschigen Wuchs und die wechselständige Blattstellung aus. Die Blüten sind fünfzählig und stehen in endständigen Doldenrispen (verzweigte Blütenstände mit etwa gleich hohen Einzelblüten), was sie für Beobachter leicht identifizierbar macht.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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