Bild folgtKI-generierte IllustrationPolygaloides chamaebuxus
Auch bekannt als: Buchs-Kreuzblume, Buchsblättriges Kreuzblümchen
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Alpen-Zwergbuchs an seinen leuchtend gelben Blüten mit meist rötlich-purpurnen Flügeln, die wie kleine Schmetterlinge zwischen den ledrigen, immergrünen Blättern sitzen. Diese in Deutschland und Österreich heimische Art ist für deinen Naturgarten ein echter Gewinn, da sie bereits ab April eine wichtige Nahrungsquelle bietet. Vor allem Hummeln, wie die Helle Erdhummel oder die Baumhummel, profitieren von diesem frühen Angebot. Da der kleine Strauch auch im Winter sein Laub behält, bringt er Struktur in deine Beete, wenn anderes schon eingezogen ist. Wenn du einen sonnigen Platz mit kalkreichem Boden hast, ist dieser robuste Zwerg genau das Richtige für dich.
Früher Farbtupfer: Der immergrüne Hummelmagnet für kalkreiche Steingärten.
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Der Alpen-Zwergbuchs ist eine wertvolle Tankstelle für Hummeln im zeitigen Frühjahr. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen insbesondere die Baumhummel und die Helle Erdhummel diese Art sehr gerne. Auch die Wiesenhummel, die Sandhummel und die Berglandhummel gehören zu den regelmäßigen Besuchern der Blüten zwischen April und Juni. Die spezielle Form der Blüte erfordert kräftige Bestäuber, was diese Hummelarten perfekt beherrschen. Da der Zwergstrauch immergrün ist, bietet er ganzjährig ein schützendes Versteck für kleine, bodennah lebende Insekten. In deinem Garten trägst du mit dieser Pflanze aktiv zur Förderung der Wildbienenvielfalt bei.
Beachte bitte, dass der Alpen-Zwergbuchs als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr Unwohlsein auslösen können, weshalb sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen sollte. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der sehr markanten Blütenform jedoch kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Continental
Wähle für den Alpen-Zwergbuchs einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte kalkhaltig und vor allem gut durchlässig sein.
Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt dieser kleine Strauch überhaupt nicht.
Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), die der Pflanze hilft.
Verzichte daher auf chemische Kunstdünger, um diese wichtige Symbiose nicht zu stören.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Ein Rückschnitt ist bei diesem sehr langsam wachsenden Zwergstrauch nicht erforderlich.
In trockenen Sommern solltest du gelegentlich gießen, damit der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.
Im Handel kosten kräftige Jungpflanzen im Topf meist zwischen 6 und 9 Euro.
Gute Partnerin: Die Schneeheide (Erica carnea).
Beide Arten teilen sich ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich hervorragend in ihrer frühen Blütezeit.
Der Alpen-Zwergbuchs (Polygaloides chamaebuxus) gehört zur Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae). Er ist in den Gebirgsregionen Mitteleuropas verbreitet und besiedelt dort bevorzugt lichte Kiefernwälder sowie Kalk-Magerrasen (nährstoffarme, kalkhaltige Wiesen). Botanisch handelt es sich um einen ausdauernden Zwergstrauch mit verholzender Basis und kriechendem Wuchs. Besonders auffällig sind die zygomorphen Blüten (spiegelbildlich aufgebaut), deren Aufbau spezialisierte Bestäuber erfordert. Die immergrünen Blätter sind derb und ledrig, was die Pflanze vor Verdunstung schützt.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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