Bild folgtKI-generierte IllustrationMormo maura
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Unverwechselbar ist Mormo maura durch ihre für Nachtfalter beachtliche Größe und das düstere, fast samtige Erscheinungsbild. Die Art gehört zur Familie der Noctuidae (Eulenfalter) und bringt eine Körpermasse von etwa 0,10 Gramm auf die Waage. Da sie polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) ist, findest du die Raupen an einer Vielzahl heimischer Gehölze und Kräuter. Im Frühjahr, wenn die Natur erwacht, ernähren sich die Larven unter anderem von den Blättern der Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) oder der Sternmiere (Stellaria). Den Sommer über entwickeln sie sich weiter, wobei auch Gehölze wie die Schlehe (Prunus spinosa) oder die Berg-Ulme (Ulmus glabra) als Futterquelle dienen. Du kannst diesen Falter aktiv zwischen Mai und September beobachten, wobei er warme Temperaturnischen bevorzugt. Die Überwinterung erfolgt im Larvenstadium (Raupe), die sich an geschützten Stellen verbirgt. Um diese seltene Art in deinen Garten zu locken, solltest du heimische Hecken aus Eingriffligem Weißdorn (Crataegus monogyna) oder Bestände des Gewöhnlichen Efeus (Hedera helix) erhalten. Verzichte auf chemische Spritzmittel, damit die Raupen ihre Entwicklung ungestört abschließen können.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gartenbesucher. Das Tier besitzt keine Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte und kann daher unbedenklich beobachtet werden. Da die Bestände rar sind, sollten die Raupen an ihren Futterpflanzen belassen und nicht umgesiedelt werden.
Mormo maura ist ein Vertreter der Familie Noctuidae (Eulenfalter) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Westeuropa heimisch, wobei für die Schweiz 28 Beobachtungen zwischen 1979 und 2018 dokumentiert sind. Als wärmeliebende Art bevorzugt sie geschützte Lebensräume und zeigt eine polyphage (nicht auf eine einzige Pflanze spezialisierte) Lebensweise. Die Raupen nutzen ein breites Spektrum an Futterpflanzen, von krautigen Arten wie dem Schmalblättrigen Weidenröschen (Chamaenerion angustifolium) bis hin zu Gehölzen wie der Kriech-Weide (Salix repens).
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
12 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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