Bild folgtKI-generierte IllustrationMahonia japonica
Auch bekannt als: Japanische Mahonie
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An den langen, hellgelben Blütentrauben, die oft schon inmitten des Winters über dem ledrigen, dornig gezähnten Laub erscheinen, lässt sich die Japanische Mahonie (Mahonia japonica) sofort erkennen. In deinem Garten ist sie ökologisch besonders wertvoll, da sie ihre Blüten bereits in den Monaten Januar und Februar öffnet. In dieser Zeit ist das natürliche Nahrungsangebot in der Landschaft noch äußerst begrenzt, weshalb sie als wichtige Überbrückung dient. Da in unserer Datenbasis aktuell keine spezifischen Bestäuberarten hinterlegt sind, bleibt sie ein wertvoller allgemeiner Futterspender für die früheste Saison. Wenn du auch im tiefsten Winter einen Beitrag zum Artenschutz leisten willst, ist dieser Strauch eine gute Wahl für dich.
Winterliches Buffet: Leuchtend gelbe Blütenpracht im Januar und Februar.
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Nach den aktuellen Bestäubungsdaten liegt die Blütezeit dieser Art in den Monaten Januar und Februar. Damit bietet sie ein kritisches Nahrungsangebot in einer Zeit, in der fast keine heimischen Pflanzen blühen. Da für diese spezifische Art keine Beziehungsdaten zu einzelnen Insekten oder Vögeln in der Datenbank vorliegen, betrachten wir sie als wertvollen Allrounder für die Winterzeit. Die Beeren, die sich aus den Winterblüten entwickeln, stellen im weiteren Jahresverlauf eine zusätzliche Ressource dar. Durch ihr antizyklisches (gegen den normalen Rhythmus verlaufendes) Blühverhalten schließt sie eine Versorgungslücke im Gartenjahr.
Die Japanische Mahonie wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafür sind einerseits die dornigen Blattränder, die schmerzhafte Kratzer verursachen können, und andererseits die in der Pflanze enthaltenen Alkaloide (Pflanzenstoffe zum Schutz gegen Fraßfeinde), die bei Verzehr schwach giftig wirken. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Vorsicht bei der Standortwahl geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jan – Feb
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.22 m
Setze die Pflanze am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November in den Boden.
Achte darauf, dass der Boden zum Pflanzzeitpunkt offen, also frostfrei und bearbeitbar, ist.
Die Mahonie bevorzugt einen Standort im Halbschatten oder Schatten, idealerweise geschützt vor austrocknenden Winterwinden.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und gleichmäßig feucht sein.
Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr unterstützt den Austrieb nach der frühen Blüte.
Da die Pflanze als nicht kindersicher gilt, wähle einen Standort abseits von Spielflächen.
Ein Rückschnitt ist selten erforderlich, kann aber direkt nach der Blüte durchgeführt werden, um die Verzweigung zu fördern.
Vermehren lässt sich der Strauch am einfachsten über Stecklinge im späten Sommer.
Gute Partnerin: Die Christrose (Helleborus niger) – beide Arten bevorzugen schattige Plätze und ergänzen sich hervorragend in ihrer extrem frühen Blühphase.
Die Japanische Mahonie (Mahonia japonica) wird der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) zugeordnet. Als immergrüner Strauch zeichnet sie sich durch einen aufrechten Wuchs und auffällige, unpaarig gefiederte Blätter aus, deren Einzelblätter am Rand scharf bewehrt sind. Die Art stammt ursprünglich aus Regionen Ostasiens, hat sich aber aufgrund ihrer Winterhärte in Mitteleuropa als Gartenpflanze bewährt. Ihre Morphologie (Gestaltlehre) ist auf Schattenverträglichkeit ausgelegt, was sie zu einem typischen Unterwuchsgehölz macht.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →