Bild folgtKI-generierte IllustrationLophophanes cristatus
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Du erkennst die etwa 12 Zentimeter große Haubenmeise (Lophophanes cristatus) an ihrem graubraunen Gefieder, der markanten schwarz-weiß gemusterten Federhaube und ihrem typischen, rollenden Ruf. Dieser flinke Vogel ist ein Allesfresser und sucht im Garten oft an der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris) nach Nahrung. Er nutzt zudem Früchte der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia), der Echten Mehlbeere (Sorbus aria) und der Felsen-Kirsche (Prunus mahaleb). In dichten Strukturen wie dem Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder der Samt-Brombeere (Rubus ulmifolius) findet er Schutz und Nahrung. Als Standvogel (bleibt ganzjährig im Gebiet) ist er auch im Winter an deiner Futterstelle zu Gast. Sie ist ein Höhlenbrüter (nutzt Baumhöhlen zum Nestbau) und bevorzugt morsche Stämme. Du kannst ihr helfen, indem du Totholz im Garten belässt und Pflanzen wie die Gewöhnliche Eibe (Taxus baccata) oder den Gewöhnlichen Wacholder (Juniperus communis) erhältst. Selbst am Italienischen Aronstab (Arum italicum) oder der Duftenden Weißwurz (Polygonatum odoratum) kann man sie beobachten.
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Die Haubenmeise ist gesetzlich geschützt, weshalb belegte Nester nicht entfernt oder gestört werden dürfen. Da sie als einzige heimische Meise eine so ausgeprägte Federhaube trägt, besteht für dich praktisch keine Verwechslungsgefahr mit anderen Arten.
Die Haubenmeise gehört zur Familie der Meisen (Paridae) innerhalb der Sperlingsvögel und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie bewohnt bevorzugt Nadel- und Mischwälder, besiedelt aber auch Parks und Gärten mit altem Baumbestand. Ihre Lebensweise ist stark an das Vorhandensein von Nadelbäumen gebunden. Von Verwandten wie der Tannenmeise unterscheidet sie sich deutlich durch ihre namensgebende Kopfzeichnung.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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