Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum sexnotatum (Kirby, 1802)
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Du erkennst die Spargel-Schmalbiene an ihrem auffallend schlanken Körperbau und den charakteristischen sechs hellen Flecken auf dem dunklen Hinterleib. Diese Wildbiene ist in deinem Garten von März bis Juli aktiv und eine emsige Bestäuberin. Im zeitigen Frühjahr besucht sie mit Vorliebe das Ausdauernde Gänseblümchen (Bellis perennis) und den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris). Sobald der Sommer einzieht, findest du sie häufig am Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas), am Roten Fingerhut (Digitalis purpurea) oder an der Geflügelten Braunwurz (Scrophularia auriculata). Besonders gerne steuert sie den blühenden Gemüse-Spargel (Asparagus officinalis) an, was ihr auch ihren Namen gab. Die Larven ernähren sich von einem Pollen-Nektar-Gemisch, das die Mutter in unterirdischen Brutkammern anlegt. Den Winter verbringt das Tier in einer Kältestarre (Zustand verlangsamter Lebensvorgänge), meist sicher geschützt tief im Erdboden. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Wildblumen pflanzt und sonnige, offene Bodenstellen in deinem Garten nicht bepflanzt oder abdeckst. Wenn du Gemüse-Spargel anbaust, lasse einige Stangen stehen, damit diese zur Blüte kommen und als wichtige Nahrungsquelle dienen können.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da sie friedfertig ist und Menschen gegenüber kein Stechverhalten zeigt. Sie steht wie alle heimischen Wildbienen unter allgemeinem Artenschutz und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum belassen werden. Da sie keine Staaten bildet, gibt es keine Verteidigung von Nestern oder aggressive Schwärme.
Die Spargel-Schmalbiene gehört zur Familie der Halictidae (Schmalbienen) und zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimische Art gilt. Charakteristisch für diese Gattung ist die schmale Körperform und die namensgebende Furche am Hinterleibsende der Weibchen. Sie ist eine Erdbewohnerin, die ihre Nester in selbst gegrabenen Gängen anlegt und von März bis Juli in der Landschaft zu finden ist.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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