Bild folgtKI-generierte IllustrationFurcula furcula
7
Pflanzen
besucht
7
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für den Buchen-Gabelschwanz (Furcula furcula) ist seine kontrastreiche, grau-weiße Zeichnung mit einer dunklen Binde auf den Vorderflügeln, die ihn perfekt an Baumrinde tarnt. Dieser mittelgroße Nachtfalter gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae). Du kannst ihn in Deutschland, Österreich und der Schweiz von April bis September beobachten, wobei er meist zwei Generationen im Jahr bildet. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln oder in kleinen Gruppen an den Blättern der Futterpflanzen ab. Die Raupen sind polyphag (vielseitig in der Nahrungswahl) und fressen an heimischen Gehölzen wie der Sal-Weide (Salix caprea), der Zitter-Pappel (Populus tremula) oder der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica). Besonders auffällig ist die Raupe durch zwei lange, gabelartige Fortsätze am Hinterleib. Zur Überwinterung verpuppt sich das Tier und übersteht die Frostperiode als Pupa (Puppe) in einem sehr festen, aus Holzgenagsel hergestellten Kokon. Du kannst diesen nützlichen Schmetterling fördern, indem du heimische Weidenarten wie die Silber-Weide (Salix alba) oder die Grau-Weide (Salix cinerea) in deinem Garten pflanzt und auf chemische Spritzmittel verzichtest.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Buchen-Gabelschwanz besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Bitte lasse die Raupen an ihren Futterpflanzen ungestört, da sie ein wichtiger Teil des ökologischen Gefüges sind.
Der Buchen-Gabelschwanz gehört taxonomisch zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa heimisch und besiedelt bevorzugt Lebensräume mit Vorkommen von Weiden- und Pappelarten. Mit einer Körpermasse von etwa 0,03 Gramm ist der Falter ein eher leichter Flieger. Er ist an seiner charakteristischen Flügelzeichnung und der behaarten Thoraxpartie (Brustabschnitt) für Fachleute gut von verwandten Arten abgrenzbar.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →