Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia intricata
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An seinem fein gezeichneten, eher unauffälligen Muster auf den Flügeln lässt sich Eupithecia intricata sofort erkennen. Du findest diesen kleinen, heimischen Falter zwischen April und September in deinem Garten, wobei er meist flach an Zweigen oder Stämmen ruht. Er gehört zur Gruppe der Spanner (Geometridae), die für ihre oft zierliche Gestalt bekannt sind. Mit einer Körpermasse von nur rund 0,0046 Gramm ist er ein echtes Leichtgewicht, das kühle Standorte (cold niche) in der Natur bevorzugt. Da die Art monophag (auf eine eng begrenzte Auswahl an Futterpflanzen spezialisiert) ist, hängen ihre Vorkommen stark von passenden Gehölzen ab. Die Raupe ernährt sich bei uns primär von den Nadeln des heimischen Gewöhnlichen Wacholders (Juniperus communis). Die Überwinterung erfolgt stets als Puppe in der obersten Bodenschicht oder in der Laubstreu. Um diesen Falter aktiv zu fördern, solltest du den Gewöhnlichen Wacholder (Juniperus communis) in deinem Garten pflanzen. Im März befindet sich das Tier noch in der Puppenruhe und wartet auf die wärmeren Nächte im April.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er keine Gefahr für den Menschen darstellt, kannst du ihn unbesorgt beobachten, solltest ihn jedoch wegen seiner empfindlichen Flügel nicht berühren. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen Blütenspannern, die jedoch alle ebenso friedfertig sind.
Eupithecia intricata ist ein Vertreter der Blütenspanner innerhalb der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in Deutschland, Belgien und der Schweiz heimisch, wobei allein in der Schweiz 71 Beobachtungen zwischen 1979 und 2018 dokumentiert wurden. Er zeichnet sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, die eng an Nadelgehölze gebunden ist. Da er kühle klimatische Bedingungen bevorzugt, ist er oft in Gärten mit entsprechendem Kleinklima oder in höheren Lagen anzutreffen. Eine Unterscheidung von nahe verwandten Arten der Gattung Eupithecia ist aufgrund der geringen Größe und der Tarnfärbung für Laien oft schwierig.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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