Bild folgtKI-generierte IllustrationPlatycladus orientalis
Auch bekannt als: Morgenländischer Lebensbaum
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den fächerförmigen, auffällig senkrecht ausgerichteten Zweigsystemen lässt sich der Morgenländische Lebensbaum (Platycladus orientalis) sofort erkennen. In deinem Naturgarten dient er vor allem als wertvolles Strukturelement und bietet das ganze Jahr über Sichtschutz. Ökologisch ist er von Bedeutung, da er als Futterpflanze für die Raupen des Freiburg-Blütenspanners (Eupithecia intricata) dient. Wenn du eine immergrüne Hecke suchst, die auch trockene Phasen gut übersteht, liegst du mit dieser Wahl richtig. Du schaffst damit einen geschützten Rückzugsort für Vögel in deiner direkten Nachbarschaft.
Immergrüne Kinderstube für den Freiburg-Blütenspanner und sicheres Vogelschutzgehölz.
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Nach aktuellen Beobachtungen ist der Morgenländische Lebensbaum (Platycladus orientalis) eine wichtige Raupenfutterpflanze für den Freiburg-Blütenspanner (Eupithecia intricata). Über die Raupennahrung hinaus bietet das dichte, immergrüne Nadelkleid vielen heimischen Singvögeln einen sicheren Schutzraum vor winterlicher Witterung und Fressfeinden. Die kleinen Samen in den Zapfen dienen im Winter als Nahrungsquelle, wenn andere Ressourcen knapp werden. Durch seinen dichten Wuchs trägt er zudem zur Verbesserung des Mikroklimas (kleinräumiges Klima in Bodennähe) bei, indem er Wind bricht und Feuchtigkeit im Garten hält.
Bitte beachte, dass der Morgenländische Lebensbaum nicht kindersicher ist. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zweigspitzen und Zapfen, enthalten ätherische Öle, die bei Verzehr giftig wirken. Bei empfindlichen Personen kann schon der Hautkontakt beim Beschneiden Reizungen auslösen, weshalb das Tragen von Handschuhen ratsam ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Schuppenförmig
Pflanzenhöhe
13.29 m
Standort: Bevorzugt vollsonnige bis leicht halbschattige Plätze.
Boden: Er benötigt gut durchlässige Erde und verträgt Kalk sehr gut; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) sollte unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Ideal ist der Zeitraum von März bis Mai oder von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Bewässerung: Nur junge Pflanzen benötigen bei extremer Trockenheit zusätzliche Wassergaben.
Schnitt: Ein leichter Rückschnitt der Spitzen ist im Frühjahr möglich, jedoch sollte man nicht tief in das alte Holz schneiden, da die Pflanze dort kaum regeneriert.
Vermehrung: Dies gelingt am besten über Stecklinge im Spätsommer.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia). Beide teilen die Vorliebe für kalkhaltige Böden und die Glockenblume setzt am Gehölzrand einen schönen farblichen Kontrast zum dichten Grün.
Der Morgenländische Lebensbaum (Platycladus orientalis) gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und ist in Österreich heimisch. Er wächst natürlicherweise an sonnigen, felsigen Hängen und verträgt daher Trockenheit sehr gut. Charakteristisch sind die schuppenartigen Blätter und die zapfenartigen Früchte mit ihren hakenförmig zurückgebogenen Schuppen. Im Gegensatz zu vielen anderen Nadelhölzern stehen seine flachen Zweigebenen oft auffällig vertikal geordnet, was ihm eine sehr klare, geometrische Struktur verleiht.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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