Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena vaga Panzer, 1799
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Du erkennst die Große Weiden-Sandbiene an ihrem auffällig weiß-grau behaarten Rückenabschnitt und dem glänzend schwarzen Hinterleib, der einen starken Kontrast zur hellen Behaarung bildet. Diese Wildbiene bringt pro Jahr nur eine einzige Generation hervor. Nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier einzeln in Gänge ab, die es selbst in sandigen Boden gräbt. Im April kannst du sie dabei beobachten, wie sie Nektar an Apfelbäumen, Huflattich (Tussilago farfara), dem Gewöhnlichen Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris) und Löwenzahn (Taraxacum officinale) sammelt. Da sie oligolektisch (auf wenige Pollenquellen spezialisiert) ist, benötigt sie für ihre Nachkommen zwingend den Pollen der Sal-Weide (Salix caprea). Den Rest des Jahres verbringt das Tier verborgen im Erdboden, wobei es als fertig entwickeltes Insekt in seiner Geburtskammer in einer Art Kältestarre (Zustand verlangsamten Stoffwechsels) überwintert. Du kannst diese nützliche Biene im eigenen Garten fördern, indem du offene, sandige Bodenstellen in sonniger Lage zulässt. Da sie dort nistet, solltest du diese Bereiche im Garten nicht umgraben. Auch das Pflanzen von Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) und Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula) hilft ihr bei der Nahrungssuche.
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Völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter Artenschutz und darf nicht gestört oder bekämpft werden. Da sie kaum sticht und ihr Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann, besteht keine Gefahr für Kinder oder Haustiere.
Die Große Weiden-Sandbiene (Andrena vaga) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Regionen mit lockeren Sandböden oder Flussauen. Als solitäre (einzeln lebende) Wildbiene baut jedes Weibchen sein eigenes Nest im Boden, wobei sie oft gesellig in großen Gruppen siedeln. Charakteristisch ist die dichte, weißliche Behaarung des Brustabschnitts, die sie von anderen Sandbienen unterscheidet. Sie ist eine der ersten Bienen, die im Frühjahr bei der Weidenblüte erscheinen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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