Bild folgtKI-generierte IllustrationAnas platyrhynchos Linnaeus, 1758
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Die Stockente (Anas platyrhynchos) erkennst du an dem metallisch grünen Kopf des Erpels und dem typischen, lautstarken Quaken der braun gemusterten Weibchen. Dieses Tier ist ein Allesfresser (Lebewesen, das sowohl Pflanzen als auch Tiere verzehrt), der sich von Kleintieren und Wasserpflanzen ernährt. In deinem Garten sucht sie bevorzugt nach der Kleinen Wasserlinse (Lemna minor) oder dem Schwimmenden Laichkraut (Potamogeton natans). Als Standvogel (Vogel, der das ganze Jahr über im Brutgebiet bleibt) ist sie auch im Februar bei uns präsent. Ihre Nester legt sie als Bodenbrüter (Vogel, der am Erdboden nistet) gut versteckt im Gebüsch oder in hohen Stauden an. Falls du einen Gartenteich hast, kannst du ihr helfen, indem du auf chemische Mittel verzichtest und dichte Uferbepflanzung wie die Scheinzypergras-Segge (Carex pseudocyperus) stehen lässt. Füttere sie bitte niemals mit Brot, da dies das Wasser belastet und den Tieren schadet. Ein naturnaher Teich mit flachen Ufern bietet ihr ideale Bedingungen zur Nahrungssuche. Wenn du im Frühjahr Ruhe im Garten bewahrst, führt sie vielleicht sogar ihre Küken durch dein Grün.
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Die Stockente unterliegt dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Jagdrecht, weshalb Nester während der Brutzeit nicht gestört werden dürfen. Eine Verwechslung ist mit anderen Entenarten möglich, jedoch ist die Stockente im Siedlungsraum die häufigste Art. Achte darauf, brütende Vögel großräumig zu umgehen.
Die Stockente gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gänsevögel. Sie gilt als die Stammform unserer Hausente und ist über weite Teile der nördlichen Hemisphäre verbreitet. Als Gründelente (Ente, die an der Wasseroberfläche nach Nahrung sucht, ohne ganz unterzutauchen) findet sie ihre Nahrung im flachen Wasser. Von anderen Entenarten unterscheidet sie sich durch den blauen, weiß eingefassten Flügelspiegel (farbiger Gefiederbereich am Flügel), der bei beiden Geschlechtern sichtbar ist.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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