Bild folgtKI-generierte IllustrationLemna trisulca
Auch bekannt als: Dreifurchige Wasserlinse
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Untergetauchte Wasserlinse (Lemna trisulca) durch ihre fast durchsichtigen, kreuzförmig angeordneten Glieder, die im Gegensatz zu anderen Wasserlinsen meist unter der Wasseroberfläche schweben. Sie ist im Naturgarten von großer Bedeutung, da sie überschüssige Nährstoffe bindet und so das Algenwachstum auf natürliche Weise hemmt. Wasservögel wie die Stockente schätzen die Pflanze als proteinreiches Futter, und auch die Hottentottenente (Spatula hottentota) sucht sie gezielt auf. Für dich als Teichbesitzer ist sie die ideale Wahl, um das biologische Gleichgewicht ohne technischen Aufwand stabil zu halten. Du machst hier alles richtig, wenn du dieser heimischen Art einen Platz in deinem Wassergarten schenkst.
Grüner Stern unter Wasser: Die lautlose Kläranlage für deinen Naturteich.
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In der ökologischen Vernetzung deines Gartens spielt diese Art eine tragende Rolle als Nahrungspflanze für Wasservögel. Nach aktuellen Bestäubungs- und Fraßdaten wird sie intensiv von der Stockente genutzt. Auch selteneren Gästen wie der Hottentottenente (Spatula hottentota) dient sie als wichtige Energiequelle. Unter Wasser bilden die verzweigten Ketten der Wasserlinse ein komplexes Geflecht, das als Versteck für Kleinstlebewesen und als Laichsubstrat dient. Durch den Entzug von Phosphaten und Nitraten verbessert sie die Lebensbedingungen für alle anderen Teichbewohner und trägt zur Stabilisierung des Mikroklimas bei.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Wasserpflanzen. Die Pflanze selbst ist ungiftig, wird jedoch in Sicherheitsbewertungen als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch das Risiko des Standorts am oder im offenen Wasser, weshalb bei kleinen Kindern im Haushalt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen am Teichrand getroffen werden sollten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.01 m
Wähle einen sonnigen Standort in deinem Gartenteich, damit die Pflanze ausreichend Licht für die Photosynthese erhält.
Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) und gedeiht am besten in Wasser mit normalem Nährstoffgehalt.
Die optimale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Die Handhabung ist denkbar einfach: Du musst die Pflanzen lediglich ins Wasser setzen, da sie keine Wurzeln im Boden schlagen, sondern frei schweben.
Achte darauf, dass die Bestände im Sommer nicht zu dicht werden; überschüssige Pflanzen kannst du leicht mit einem Kescher entfernen.
Eine Pflege im Sinne eines Rückschnitts ist nicht erforderlich, da die Pflanze im Winter von selbst auf den Teichgrund sinkt.
Gute Partnerin: Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) - beide bevorzugen ähnliche Nährstoffbedingungen und die Wasserlinse nutzt den Raum unter den Schwimmblättern optimal aus.
Die Kombination mit dem Rauhen Hornblatt (Ceratophyllum demersum) fördert die Wasserqualität zusätzlich durch doppelte Nährstoffkonkurrenz gegenüber Algen.
Die Untergetauchte Wasserlinse gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer, die mäßig nährstoffreich sind. Morphologisch unterscheidet sie sich von verwandten Arten durch ihre länglichen, gestielten Glieder, die rechtwinklig miteinander verbunden sind und dadurch wie kleine grüne Sterne wirken. Da sie fast vollständig submers (untergetaucht) lebt, nimmt sie ihre Nährstoffe direkt über die gesamte Oberfläche aus dem Wasser auf.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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