Bild folgtKI-generierte IllustrationAcronicta megacephala (Denis & Schiffermüller), 1775
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An ihrem namensgebenden, auffällig kräftigen Kopf lässt sich die Großkopf-Rindeneule (Acronicta megacephala) sofort erkennen. Du kannst diesen heimischen Nachtfalter in deinem Garten beobachten, wenn dort passende Gehölze wie die Zitter-Pappel (Populus tremula) wachsen. Dieser Baum ist eine zentrale Lebensader, da der ausgewachsene Falter ihn gezielt zur Nahrungsaufnahme aufsucht. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend), konzentrieren sich dabei aber auf Weiden- und Pappelgewächse. Besonders gerne fressen sie an den Blättern der Sal-Weide (Salix caprea) und der Korb-Weide (Salix viminalis). Auch die Silber-Pappel (Populus alba) und die Schwarz-Pappel (Populus nigra) bieten dem Nachwuchs eine wichtige Nahrungsgrundlage. Weitere Futterpflanzen sind die Lorbeer-Weide (Salix pentandra) und die Grau-Erle (Alnus incana). Du kannst die Art fördern, indem du diese heimischen Weidenarten pflanzt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Da die Raupen auch an der Bruch-Weide (Salix fragilis) zu finden sind, hilft eine große Vielfalt an Gehölzen. Achte darauf, Baumrinde und Totholz zu erhalten, da dies wichtige Rückzugsorte für die Verpuppung (Umwandlung zum Falter) sind.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Großkopf-Rindeneule kann weder stechen noch beißen und ist für Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Man sollte die Raupen an ihren Futterpflanzen ungestört lassen, um die lokale Population zu stützen.
Die Großkopf-Rindeneule (Acronicta megacephala) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in weiten Teilen Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, verbreitet. Die Art besiedelt bevorzugt Gärten, Parks und lichte Wälder mit hohem Anteil an Pappel- und Weidenarten. Für Laien ist sie vor allem durch die graue Tarnfärbung und den namensgebenden, massiven Kopf erkennbar. Ihre Lebensweise ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
10 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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