Bild folgtKI-generierte IllustrationXylena exsoleta
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Du erkennst diesen Falter an seiner beachtlichen Körpergröße, da er zu den großen Vertretern der Eulenfalter zählt. Auffällig ist sein kräftiger Körperbau mit einer Masse von etwa 0,11 Gramm. Die Art ist polyphag (viele verschiedene Futterpflanzen nutzend) und bevorzugt warme Standorte. Die Raupen ernähren sich von einer Vielzahl heimischer Gewächse wie der Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus), der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) oder dem Gewöhnlichen Hopfen (Humulus lupulus). Auch das Kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans) und die Kriechende Hauhechel (Ononis repens) dienen als wichtige Nahrungsgrundlage. Das Tier ist von März bis Oktober aktiv und verbringt den Winter als Imago (ausgewachsenes Insekt). Um diesen Falter zu fördern, kannst du in feuchteren Gartenbereichen die Wasser-Schwertlilie oder an sonnigen Stellen die Kriechende Hauhechel anpflanzen. Da die Art in der Schweiz extrem selten nachgewiesen wurde, ist jeder Fund eine Besonderheit für den Artenschutz. Achte darauf, im Herbst nicht alle Pflanzenteile zurückzuschneiden, um potenzielle Überwinterungsplätze in der Vegetation zu erhalten.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein seltener, schützenswerter Gast in naturnahen Gärten. Da die Bestände in Mitteleuropa sehr klein sind, solltest du gefundene Tiere in ihrem Lebensraum belassen. Er besitzt keine Stacheln oder Gifte und ist für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich.
Die Graue Schwertlilideneule (Xylena exsoleta) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Region ist sie heimisch, wird jedoch nur äußerst selten gesichtet, was ein einzelner historischer Beleg aus der Schweiz unterstreicht. Die Art ist an warme Temperaturnischen gebunden und führt eine polyphage (viele Pflanzenarten nutzende) Lebensweise. Ein besonderes Merkmal ist die Überwinterung im adulten (ausgewachsenen) Stadium, wodurch sie bereits im frühen Frühjahr im Garten erscheinen kann.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
adult
Temperatur
warm
12 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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