Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium arvense subsp. arvense
7
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
An ihren weichen, pelzig behaarten Blütenköpfchen, die an kleine Hasenpfötchen erinnern, lässt sich der Hasen-Klee (Trifolium arvense subsp. arvense) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze mit den schmalen, dreizähligen Blättern ist eine Überlebenskünstlerin auf extrem kargen Standorten. Im Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er Bestäubern wie der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum) oder verschiedenen Gelblingen (Colias sp.) eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Er zeigt dir zudem zuverlässig an, wo dein Boden besonders durchlässig und nährstoffarm ist. Wenn du einen sandigen, sonnigen Platz hast, an dem sonst wenig wächst, ist dieser Klee genau die richtige Wahl für dich.
Pelzige Pfötchen für den Sandgarten: Ein robuster Magnet für Hummeln und Gelblinge.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Hasen-Klee eine wichtige Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera) und verschiedene Hummelarten wie die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Helle Erdhummel (Bombus lucorum). Auch Schmetterlinge wie der Gelbling (Colias sp.) nutzen ihn regelmäßig. Er dient zudem dem Kleekopf-Rüsselkäfer (Sitona hispidulus) als Lebensraum. In den Wintermonaten sind die stehengelassenen Samenstände eine wertvolle Nahrungsquelle für Samenfresser unter den Vögeln. Durch seine Anpassung an Trockenheit bleibt er auch in heißen Sommern eine stabile Ressource für die Insektenwelt deines Gartens.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.15 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen und warmen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Pflanze benötigt magere, sandige oder steinige Erde mit sehr gutem Wasserabfluss.
Pflanzzeit: Du kannst den Klee von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November setzen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Eine Düngung ist nicht erforderlich und würde der Pflanze eher schaden, da sie an Nährstoffarmut angepasst ist.
Gießen: Nur bei extrem langanhaltender Trockenheit in der Anwachsphase wässern, danach ist er sehr trockenheitsresistent.
Vermehrung: Da er meist einjährig wächst, ist es wichtig, die Samenstände ausreifen zu lassen, damit er sich selbst aussäen kann.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – beide Arten teilen die Vorliebe für kalkarme Sandböden und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Hasen-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Mitteleuropa als indigen (ursprünglich einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft. Er besiedelt typischerweise Magerrasen (nährstoffarme, oft trockene Wiesen) und sandige Brachflächen. Eine Besonderheit ist seine Symbiose mit der arbuskulären Mykorrhiza (AM), einem Wurzelpilz, der die Nährstoffaufnahme unter Stressbedingungen verbessert. Die Pflanze wächst meist einjährig bis überwinternd-einjährig und erreicht eine Höhe von etwa 10 bis 30 Zentimetern.
3 Videos zu Hasen-Klee



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →