Bild folgtKI-generierte IllustrationSelenia lunularia (Hübner)
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Auffällig ist beim Zweistreifigen Mondfleckspanner seine ungewöhnliche Ruheposition, bei der er die gemusterten Flügel oft steil nach oben faltet. Du findest diesen Nachtfalter (in der Dämmerung aktive Schmetterlingsart) in deinem Garten vor allem dort, wo heimische Laubbäume wachsen. Die Raupen sind auf Laubgehölze spezialisiert und fressen an einer Vielzahl von Arten wie der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior), der Winter-Linde (Tilia cordata) oder der Berg-Ulme (Ulmus glabra). Auch die Hunds-Rose (Rosa canina) und die Stiel-Eiche (Quercus robur) dienen ihnen als wichtige Nahrungsgrundlage. Die erwachsenen Falter fliegen in zwei Generationen pro Jahr und besuchen zur Nektaraufnahme gerne die Blüten der Schlehe (Prunus spinosa), der Zwetschge (Prunus domestica) oder der Nordischen Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis). Du kannst die Art gezielt fördern, indem du diese heimischen Sträucher anpflanzt und auf das herbstliche Aufräumen unter den Bäumen verzichtest. Da die Tiere in der Streuschicht (aus abgestorbenen Pflanzenteilen bestehende Bodenschicht) überwintern, ist das Liegenlassen von Laub für ihr Überleben entscheidend.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder einen Giftstachel noch kann er beißen, weshalb er bedenkenlos beobachtet werden kann.
Der Zweistreifige Mondfleckspanner (Selenia lunularia) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder sowie naturnahe Gärten mit altem Baumbestand. Ein markantes Merkmal der Gattung Selenia ist die Ruhestellung, bei der die Flügel ähnlich wie bei Tagfaltern zusammengeklappt werden können. Die Färbung variiert zwischen den Generationen, zeigt jedoch stets die namensgebenden mondsichelartigen Flecken auf den Flügeln.
10 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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