Bild folgtKI-generierte IllustrationThymus quinquecostatus
Auch bekannt als: Thymus quinquecostatus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihrem dichten, polsterartigen Wuchs und den fünfadrigen, aromatisch duftenden Blättern lässt sich (Thymus quinquecostatus) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser Lippenblütler (Pflanzenfamilie mit röhrenförmigen Blüten) besonders wertvoll, da er als Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten dient. So profitiert beispielsweise das seltene Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis) direkt von seinem Vorhandensein. Mit dieser Pflanze schaffst du ein kleines Refugium für bedrohte Falterarten direkt vor deiner Haustür.
Wichtige Kinderstube für das Thymian-Widderchen und sieben weitere Falterarten.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Pflanze eine essenzielle Raupenfutterpflanze für eine Vielzahl von Nachtfaltern. Dazu gehören unter anderem die Aschgraue Erdeule (Agrotis cinerea), der Gelbe Magerrasen-Spanner (Aspitates gilvaria) und der Grüne Blütenspanner (Chloroclystis v-ata). Auch spezialisierte Arten wie der Thymian-Blütenspanner (Eupithecia distinctaria) und der Schmuck-Kleinspanner (Scopula ornata) sind auf diese Bestände angewiesen. Der Graue Wollrücken-Spanner (Lycia zonaria) und der Feldbeifuß-Blütenspanner (Eupithecia satyrata) nutzen sie ebenfalls zur Aufzucht ihrer Nachkommen. Damit leistet die Pflanze einen messbaren Beitrag zum Erhalt gefährdeter Falterpopulationen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Boden: Die Erde sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Wässern: Nur in der Anwachsphase oder bei extremer Trockenheit gießen.
Düngung: Eine Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze an karge Verhältnisse angepasst ist.
Rückschnitt: Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte fördert die Vitalität und einen kompakten Wuchs.
Vermehrung: Dies gelingt am besten durch Teilung des Wurzelstocks oder durch Stecklinge im Frühsommer.
Kombinationsempfehlung: Ein idealer Partner ist die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – beide Arten kommen auf trockenen Standorten in Österreich gemeinsam vor und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Österreich heimisch. In der Natur besiedelt sie bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Felsstandorte. Morphologisch zeichnet sie sich als Chamaephyt (Pflanze, deren Überdauerungsknospen knapp über dem Boden liegen) aus, was ihr eine hohe Widerstandskraft gegen Frost und Trockenheit verleiht. Die Blüten sind in Scheinquirlen (kranzartige Anordnung von Blüten am Stängel) angeordnet und ziehen zahlreiche Bestäuber an.
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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