Bild folgtKI-generierte IllustrationNoctua pronuba
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An den leuchtend gelben Hinterflügeln mit dem schwarzen Rand lässt sich die Hausmutter (Noctua pronuba) sofort erkennen, sobald sie diese beim Auffliegen zeigt. In deinem Garten entwickelt dieser Schmetterling eine Generation pro Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier in flächigen Gelegen an verschiedenen Blättern ab. Während die erwachsenen Falter im Sommer an Sumpf-Ziest (Stachys palustris), Wald-Ziest (Stachys sylvatica) oder Wasser-Minze (Mentha aquatica) Nektar trinken, ist im Spätsommer und Herbst der Efeu (Hedera helix) eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Die Raupen sind polyphag (vielfältige Nahrung nutzend) und fressen an verschiedenen Wildkräutern wie Weiß-Klee (Trifolium repens) oder Brombeeren (Rubus fruticosus agg.). Das Tier überwintert als Larve (Raupe) in der Bodenstreu oder in den oberen Erdschichten. Du kannst diesen Nachtfalter fördern, indem du Laub unter Hecken liegen lässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Mit einer Masse von etwa 0,08 Gramm gehört sie zu den kräftig gebauten Faltern deiner Region.
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Die Hausmutter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keine Giftstoffe, sticht nicht und beißt nicht. Da sie keine Gefahr darstellt und ein wichtiger Teil des Ökosystems ist, kannst du sie bedenkenlos in deinem Garten gewähren lassen.
Die Hausmutter gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und als heimische Art an mittlere Temperaturnischen angepasst. Der Falter ist an seinen braunen Vorderflügeln erkennbar, die in Ruhestellung die gelben Hinterflügel vollständig verdecken und ihn wie ein trockenes Blatt tarnen. Mit einer Masse von rund 0,08 Gramm ist sie ein robuster Flieger, der häufig in naturnahen Gärten vorkommt.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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