Bild folgtKI-generierte IllustrationKnautia longifolia
Auch bekannt als: Knautia longifolia
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Arten
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83
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Schon von weitem fällt die Langblättrige Witwenblume (Knautia longifolia) durch ihre kugeligen, purpurfarbenen Blütenköpfe auf, die an langen Stielen über dem Laub thronen. Unverwechselbar sind zudem ihre lanzettlichen, ungeteilten Blätter, die ihr den Namen gaben. Die Blütezeit im Hochsommer füllt eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot der heimischen Tierwelt. Du kannst mit dieser Art gezielt die natürliche Flora der Bergwiesen in deine Gestaltung integrieren. Mit ihrer robusten Art ist sie eine wunderbare Wahl für naturnahe Pflanzungen.
Österreichs purpurrote Bergwiesen-Schönheit für deinen Garten.
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Als in Österreich heimische Wildpflanze ist die Langblättrige Witwenblume optimal an die regionalen Umweltbedingungen angepasst. Ihre Blütezeit liegt konzentriert im Juli, wodurch sie in diesem Zeitraum ein verlässliches Nektarangebot bereitstellt. Durch den Aufbau der Blütenköpfe ist der Zugang zur Nahrung für verschiedene Bestäuber anatomisch leicht möglich. Die Samenreife im Spätsommer liefert eine natürliche Energiequelle für die lokale Fauna vor dem Wintereinbruch. Da sie ein Teil der natürlichen Wiesengesellschaften ist, unterstützt sie die ökologische Stabilität in deinem Gartenumfeld. Die Pflanze fungiert somit als wichtiger Baustein innerhalb des regionalen Biotopverbunds.
Die Langblättrige Witwenblume wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht bei kleinen Kindern geboten ist. Es besteht eine äußere Ähnlichkeit mit der Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), die jedoch meist fiederteilige Blätter aufweist. Die Pflanze selbst gilt nicht als hochgiftig, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.58 m
Wähle einen Standort in voller Sonne oder im lichten Halbschatten.
Der Boden sollte frisch bis feucht und gut nährstoffreich sein.
Achte darauf, dass die Erde eher basenreich (kalkhaltig) beschaffen ist.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Setze die Pflanze nur bei offenem (frostfreiem) Boden ein.
In heißen Sommern benötigt sie regelmäßige Wassergaben, um den Boden frisch zu halten.
Vermehrung erfolgt am besten durch Aussaat im Herbst, da sie zu den Kaltkeimern (benötigen Kältereiz zur Keimung) zählt.
Schneide die verblühten Triebe nach dem Juli zurück, um die Pflanze zu kräftigen.
Lasse im Winter die vertrockneten Stängel stehen, um Bodenorganismen Schutz zu bieten.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide schätzen frische Standorte und ergänzen sich hervorragend in ihren Wuchsformen.
Die Langblättrige Witwenblume gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist in der Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales) eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Österreich, wo sie bevorzugt auf feuchten Bergwiesen und an Waldrändern der Gebirge wächst. Morphologisch unterscheidet sie sich von verwandten Arten durch ihre ganzrandigen, langgestreckten Blätter. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet kräftige Horste (dichte Pflanzenbüschel), die im Juli ihre volle Pracht entfalten.
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2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →