Bild folgtKI-generierte IllustrationChaenomeles japonica
Auch bekannt als: Japanische Quitte, Nordische Zitrone
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Arten
interagieren
16
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den leuchtend orangeroten Schalenblüten, die oft schon vor den Blättern an den dornigen Zweigen erscheinen, lässt sich die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser Strauch wertvoll, da er bereits früh im Jahr Pollen für die Honigbiene und die Baumhummel (Bombus hypnorum) bereitstellt. Zudem dient das Laub der Raupe des Blaukopfs (Diloba caeruleocephala) als wichtige Nahrungsgrundlage. Mit diesem robusten Strauch schaffst du ein sicheres Versteck und eine frühe Futterquelle in deinem Garten.
Frühe Blütenpracht und wichtige Kinderstube für den Blaukopf-Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) eine wichtige Anlaufstelle für die Honigbiene und die Baumhummel (Bombus hypnorum). Die Blüten bieten im zeitigen Frühjahr eine verlässliche Energiequelle für Insekten. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung als Raupenfutterpflanze für den Blaukopf (Diloba caeruleocephala), einen Nachtfalter, dessen Larven auf das Laub angewiesen sind. Auch die Schwarze Kirschblattwespe (Caliroa cerasi) besucht den Strauch regelmäßig. Im Winter bieten die verbleibenden Früchte zudem eine Nahrungsreserve für Vögel, die im dornigen Geäst Schutz vor Räubern finden.
Die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) gilt als nicht kindersicher. Dies liegt vor allem an den spitzen Dornen (umgewandelte Seitentriebe), die bei Berührung zu Verletzungen führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht in hiesigen Gärten nicht. Die Früchte sind im rohen Zustand sehr hart und sauer, aber ungiftig.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.43 m
Die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) ist ein unkomplizierter Gartenbewohner, der sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten gut gedeiht.
Pflanze den Strauch am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
An den Boden stellt sie keine hohen Ansprüche, solange keine Staunässe (Ansammlung von Wasser im Boden, das nicht abfließen kann) entsteht.
Ein Rückschnitt ist direkt nach der Blüte möglich, um die Verzweigung zu fördern.
Die Vermehrung gelingt einfach über Stecklinge (abgetrennte Pflanzenteile zur Bewurzelung).
Gute Partnerin: Der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) – beide Arten sind dornenbewehrt und bieten durch ihre dichte Wuchsform ideale Brutplätze für Vögel in einer gemischten Hecke.
Die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Die Art wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz als etabliert geführt und wächst als dorniger, breitbuschiger Kleinstrauch mit einer Wuchshöhe von etwa einem Meter. Typisch sind die derben, glänzenden Blätter und die namensgebenden Apfelfrüchte, die im Herbst reifen. Als Pioniergehölz (Pflanzenart, die neu entstandene Lebensräume schnell besiedelt) ist sie sehr anpassungsfähig an verschiedene Bodenverhältnisse.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →