Bild folgtKI-generierte IllustrationIpimorpha subtusa
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Typisch für die Pappel-Blatteule (Ipimorpha subtusa) ist ihre schlichte, graubraune bis olivgraue Färbung, die dem Falter eine perfekte Tarnung an Baumrinden verleiht. Diese Art bringt pro Jahr nur eine Generation hervor, was Biologen als univoltin (eine Generation pro Jahr) bezeichnen. Die Weibchen legen ihre Eier im Spätsommer einzeln oder in kleinen Gruppen an die Zweige ihrer Futterbäume ab. Im Frühling, meist im Mai, schlüpfen die Raupen pünktlich zum Austrieb der Zitter-Pappel (Populus tremula) oder der Schwarz-Pappel (Populus nigra). Sie ernähren sich oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) und leben verborgen in kunstvoll zusammengesponnenen Blättern. Den Sommer über kannst du die Falter beobachten, wie sie an natürlichen Zuckerquellen wie dem Saft verletzter Bäume saugen, da sie nur selten Blüten besuchen. Um diese Art zu fördern, solltest du heimische Pappelarten wie die Silber-Pappel (Populus alba) in deinem Garten oder in der Nachbarschaft dulden. Da das Tier als Ei an den Zweigen überwintert, ist ein vorsichtiger Rückschnitt von Gehölzen im Winter ratsam, um den Nachwuchs nicht versehentlich zu entfernen. Ein Belassen von Totholz und Falllaub hilft der Art zudem bei der Verpuppung im Boden.
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Die Pappel-Blatteule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen. Da sie als Ei an Zweigen überwintert, solltest du beim winterlichen Gehölzschnitt achtsam sein, um die künftige Generation nicht zu gefährden.
Die Pappel-Blatteule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch. Mit einer Körpermasse von etwa 0,035 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Nachtfaltern. In der Schweiz belegen fast 480 Beobachtungen aus den letzten Jahrzehnten ihre Beständigkeit in gewässernahen Lebensräumen und Gärten mit Pappelbestand. Man erkennt sie an den leicht zugespitzten Vorderflügeln und den charakteristischen hellen Querlinien, die sie von ähnlichen Eulenfaltern unterscheiden.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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