Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium molle
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst den Weichen Storchschnabel (Geranium molle) an seinen rundlichen, weich behaarten Blättern und den kleinen, rosa Blüten mit tief eingekerbten Kronblättern. Er ist ein wertvoller Baustein für einen lebendigen Garten, da er spezialisierten Insekten als Lebensgrundlage dient. Besonders wichtig ist er als Raupenfutterpflanze für den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis), der auf diese Gattung angewiesen ist. Wenn du ihn in deinen Beeten oder im Rasen wachsen lässt, schaffst du echten Lebensraum für heimische Schmetterlinge. Du wirst sehen, wie einfach es ist, mit dieser robusten Art die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür zu fördern.
Wichtige Kinderstube: Diese Pflanze rettet den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling.
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Diese Pflanze ist eine essenzielle Ressource für die heimische Fauna. Von April bis August bieten die Blüten Nektar und Pollen für verschiedene Bestäuber an. Von herausragender Bedeutung ist die Art jedoch als Raupenfutterpflanze für den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis). Dieser Schmetterling ist für seine Entwicklung zwingend auf Storchschnabelgewächse angewiesen. Im Winter bieten die verbleibenden Samenstände zudem eine Nahrungsgrundlage für bodenfressende Vögel. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das Beziehungsgefüge unserer heimischen Insektenwelt ein.
Der Weiche Storchschnabel (Geranium molle) gilt laut Datenbank nicht als kindersicher, weshalb in Gärten mit spielenden Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht kaum. Er lässt sich gut durch seine namensgebende weiche Behaarung von anderen Arten unterscheiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.19 m
Wähle für die Pflanze einen vollsonnigen Standort aus.
Sie bevorzugt eine frische (mäßig feuchte) Erde, die weder austrocknet noch zu Staunässe neigt.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung bestens zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Die Pflanze vermehrt sich meist zuverlässig durch Selbstaussaat, was für eine natürliche Dynamik im Garten sorgt.
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im August kann die Pflanze vital halten, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Da sie indigen (einheimisch) ist, ist sie perfekt an unser Klima angepasst.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) - beide teilen ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Weiche Storchschnabel (Geranium molle) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) innerhalb der Ordnung der Storchschnabelartigen (Geraniales). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und gilt als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde). Man findet ihn typischerweise auf frischen (mäßig feuchten) Böden an sonnigen Standorten. Ein markantes Merkmal ist die namensgebende dichte, weiche Behaarung an Stängeln und Blättern, die ihn haptisch von verwandten Arten abhebt.
18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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