Bild folgtKI-generierte IllustrationFragaria ananassa
Auch bekannt als: Fragaria chiloensis var. ananassa
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Garten-Erdbeere (Fragaria ananassa) an ihren dreizähligen, am Rand gesägten Blättern und den strahlend weißen Blüten mit der leuchtend gelben Mitte. In deinem Garten ist sie weit mehr als nur ein Lieferant für süße Früchte. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient sie als wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Insekten und ist zudem eine spezifische Raupenfutterpflanze für den Mark-Eulenfalter (Hydraecia micacea). Da sie in Ländern wie Österreich als eingebürgerter Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) vorkommt, bereichert sie die lokale Biodiversität. Du kannst also aktiv den Artenschutz fördern und gleichzeitig die Ernte genießen.
Süße Ernte für dich und wertvolle Futterpflanze für den Mark-Eulenfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Ökologisch betrachtet ist die Garten-Erdbeere eine wertvolle Bereicherung für das Garten-Ökosystem. Sie ist eine nachgewiesene Raupenfutterpflanze für den Mark-Eulenfalter (Hydraecia micacea), dessen Larven auf die Bestände angewiesen sind. Die offenen Schalenblüten bieten Nektar und Pollen für zahlreiche Bestäuber an. Da sie im Frühling blüht, stellt sie eine verlässliche Nahrungsquelle dar, wenn viele Insekten aus der Winterruhe erwachen. Auch Vögel profitieren im Spätsommer von den energiereichen Früchten, sofern man ihnen einen Teil der Ernte überlässt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Die Garten-Erdbeere (Fragaria ananassa) bevorzugt einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden.
Pflanze sie am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Achte darauf, dass die Herzknospe (der zentrale Austriebspunkt) knapp über der Erdoberfläche bleibt.
Da sie mäßige Feuchtigkeit benötigt, solltest du bei Trockenheit regelmäßig gießen, dabei aber Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) vermeiden.
Eine Mulchschicht aus Stroh hält die Früchte sauber und den Boden feucht.
Die Vermehrung klappt am einfachsten über die bewurzelten Ausläufer im Spätsommer.
Nach der Ernte kannst du das alte Laub entfernen, um die Pflanze zu verjüngen.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie ist in unseren Wäldern heimisch, teilt ähnliche Ansprüche und verlängert als ökologische Ergänzung das Blütenangebot für Insekten.
Die Garten-Erdbeere (Fragaria ananassa) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ursprünglich als Kreuzung verschiedener Wildarten entstanden, wird sie in unserer Region als Neophyt eingestuft und ist unter anderem in Österreich fest etabliert. Botanisch auffällig sind ihre oberirdischen Ausläufer (Kriechsprosse), die der vegetativen Vermehrung dienen. Die roten Früchte sind eigentlich Sammelnussfrüchte, bei denen die eigentlichen Samen als kleine gelbe Nüsschen auf der fleischigen Blütenachse sitzen.
3 Videos zu Garten-Erdbeere



9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →