Bild folgtKI-generierte IllustrationAlopecurus geniculatus
Auch bekannt als: Knick-Fuchsschwanzgras, Geknieter Fuchsschwanz
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den auffällig geknickten Halmknoten lässt sich der Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus) sofort erkennen. Dieses einheimische Gras ist ein wahrer Spezialist für feuchte Senken und Teichränder, an denen gewöhnlicher Rasen längst aufgeben würde. Mit seinen walzenförmigen Blütenständen bringt er Struktur in nasse Gartenbereiche und dient als wichtige Nahrungsgrundlage für Wasservögel wie den Höckerschwan. Wenn du eine dauerfeuchte Stelle im Garten hast, die ökologisch aufgewertet werden soll, ist dieses Gras genau die richtige Wahl für dich. Es zeigt dir zuverlässig an, wo der Boden besonders wasserreich ist.
Der Überlebenskünstler für nasse Füße: Blüht 6 Monate lang und füttert Schwäne.
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In der ökologischen Vernetzung spielt der Knick-Fuchsschwanz eine spezifische Rolle für die Avifauna (Vogelwelt). Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist er eine wichtige Futterpflanze für den Höckerschwan (Cygnus olor) und den Pfeifschwan (Cygnus columbianus), die sowohl die Pflanzenteile als auch die Samen nutzen. Als Süßgras bietet er zudem Deckung für bodennah lebende Insekten in Uferzonen. Da er von Mai bis Oktober blüht, stellt er über eine lange Zeitspanne Biomasse in wertvollen Feuchtbiotopen bereit, die für die Biodiversität im Garten essenziell sind.
Nach den vorliegenden Daten ist der Knick-Fuchsschwanz als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, können Gräser durch scharfe Blattkanten oder allergene Pollen Reizungen hervorrufen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht an seinen typisch nassen Standorten kaum, sofern man auf die charakteristischen Knicke im Halm achtet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.27 m
• Standort: Der Knick-Fuchsschwanz benötigt einen sehr feuchten bis nassen Platz im Garten.
• Boden: Ideal ist ein nährstoffreicher, lehmiger Boden, der auch zeitweise überschwemmt sein darf.
• Licht: Er bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen.
• Pflanzzeit: Du kannst ihn von März bis Mai oder im Herbst von September bis November pflanzen, solange der Boden frostfrei ist.
• Feuchtigkeit: In der Ellenberg-Skala entspricht er dem Feuchtezahl-Wert 9w, was bedeutet, dass er auch auf nassen, luftarmen Böden hervorragend gedeiht.
• Pflege: Das Gras ist sehr pflegeleicht und muss nicht gedüngt werden, da es mit den Nährstoffen im feuchten Boden gut auskommt.
• Vermehrung: Die Pflanze breitet sich an zusagenden Standorten oft selbst über Ausläufer oder Samen aus.
• Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris). Beide Arten teilen die Vorliebe für nasse Standorte und ergänzen sich optisch durch das satte Gelb der Blume und das feine Grün des Grases.
Der Knick-Fuchsschwanz gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Er besiedelt bevorzugt wechselfeuchte bis nasse Standorte wie Gräben, Ufer oder Flutmulden. Charakteristisch ist der aufsteigende Wuchs, bei dem die Halme an den unteren Gelenken knieartig gebogen sind. Die Blütenstände sind dichte Ährenrispen (Blütenstände, bei denen die Zweige so kurz sind, dass sie wie eine kompakte Ähre wirken), die sich seidig weich anfühlen.
1 Video zu Knick-Fuchsschwanz

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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