Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthidium septemspinosum Lepeletier, 1841
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Du erkennst die Siebendornige Wollbiene an ihrer auffälligen gelben Fleckenzeichnung auf schwarzem Grund und ihrem rasanten Flugverhalten. Die Art ist in deinem Garten von April bis Mai aktiv und bringt pro Jahr nur eine Generation hervor, sie ist also univoltin (nur eine Generation im Jahr). Im Frühling besucht sie für ihre Energieversorgung bevorzugt den Echten Salbei und die Wiesen-Flockenblume. Gegen Ende ihrer Flugzeit im Mai findest du sie häufig am Rot-Klee oder der Lanzett-Kratzdistel. Die Larven ernähren sich im Nest von einem Vorrat aus Pollen und Nektar, wobei der Gewöhnliche Blutweiderich eine zentrale Quelle darstellt. Das Tier überwintert als Ruhelarve in einem Kokon in geschützten Hohlräumen wie Käferfraßgängen oder markhaltigen Pflanzenstängeln. Du kannst diese Biene gezielt fördern, indem du heimische Korbblütler wie die Acker-Kratzdistel oder den Echten Alant anpflanzt. Da sie Baumaterial für ihre Nester benötigt, helfen ihr behaarte Pflanzen in einem naturnahen Garten sehr. Als Bestäuberin ist sie eine nützliche Helferin für deine Gartenflora.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie verhält sich gegenüber Menschen friedlich und sticht nur bei direkter Lebensgefahr. Als besonders geschützte Art darf sie nicht gefangen oder in ihrer Entwicklung gestört werden.
Die Siebendornige Wollbiene (Anthidium septemspinosum) ist ein Vertreter der Familie Megachilidae (Bauchsammlerbienen). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie heimisch und lebt solitär (einzeln lebend, ohne Staatsbildung). Mit einer Körpergröße von etwa 12 bis 15 Millimetern gehört sie zu den mittelgroßen Wildbienen. Ein markantes Merkmal für die Bestimmung sind die sieben Dornen am Hinterleibsende der Männchen, während die Weibchen Pollen an ihrer Bauchbürste sammeln.
16 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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