Bild folgtKI-generierte IllustrationAmegilla quadrifasciata
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Die Vierbinden-Pelzbiene (Amegilla quadrifasciata) erkennst du an ihrer Körpergröße von etwa 10 bis 12 Millimetern, den markanten hellen Haarbinden auf dem dunklen Hinterleib und ihrem extrem schnellen, ruckartigen Flugverhalten. In deinem Garten nistet diese Wildbiene am liebsten in der Erde, wobei sie sonnige, offene Bodenstellen oder lehmige Steilwände bevorzugt. Gelegentlich nutzt sie auch die Fugen von altem Mauerwerk für den Bau ihrer Brutröhren. Bei der Nahrungssuche ist sie vielseitig und fliegt eine Reihe unterschiedlicher Pflanzen an. Du kannst sie unter anderem an der Wild-Malve (Malva sylvestris) oder dem Weg-Wegerich-Natternkopf (Echium plantagineum) beobachten. Auch das Gelbe Leinkraut (Linaria genistifolia) sowie verschiedene Gamander-Arten wie der Katzen-Gamander (Teucrium marum) und der Kopfige Gamander (Teucrium capitatum) sind wichtige Nahrungsquellen. Weitere Pollenquellen sind der Widerstoß (Limonium sp.), die Kronenwucherblume (Glebionis coronaria) und die Wollige Eberwurz (Carlina lanata). Um ihr zu helfen, solltest du offene Bodenstellen zulassen und auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Ein abwechslungsreiches Angebot der genannten Pflanzen sorgt dafür, dass sie in deinem Garten ausreichend Nahrung findet.
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Nach der Überwinterung im Boden beginnt der Nestbau in sonnigen Erdstellen oder Mauerritzen. Die Weibchen sammeln Pollen an Pflanzen wie der Wild-Malve (Malva sylvestris) oder dem Kopfigen Gamander (Teucrium capitatum), um die Brut zu versorgen. In den Larvenzellen entwickelt sich der Nachwuchs geschützt bis zum nächsten Jahr. Mangels Datumsangaben in der Datenbasis sind keine spezifischen Monate für die Flugzeit aufgeführt.
Diese Wildbiene ist für Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Ein Stich ist äußerst unwahrscheinlich und tritt nur ein, wenn das Tier massiv gequetscht wird. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz.
Die Art (Amegilla quadrifasciata) gehört zur Familie der Apidae innerhalb der Ordnung Hymenoptera (Hautflügler). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bevorzugt warme, offene Lebensräume. Als solitär (einzeln lebend ohne Staatenbildung) lebende Biene errichtet jedes Weibchen ein eigenes Nest im Boden oder in lehmigen Strukturen. Von ähnlichen Pelzbienen unterscheidet sie sich vor allem durch die vier sehr deutlich ausgeprägten, hellen Querbinden auf dem Hinterleib.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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