Bild folgtKI-generierte IllustrationAmblyteles armatorius (Forster, 1771)
Forster, 1771
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Markantestes Merkmal dieser Schlupfwespe (Ichneumonidae) ist ihr schlanker Körperbau mit einer oft auffälligen, gelb-schwarzen Zeichnung am Hinterleib. Du begegnest diesem nützlichen Insekt vor allem im April in Deinem Garten. Als Parasitoid (ein Organismus, der seinen Wirt während der Entwicklung tötet) spielt das Tier eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht. Die Weibchen suchen gezielt nach den Larven bestimmter Insekten, um ihre Eier darin abzulegen. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen verschiedener Wildpflanzen. In Deinem Garten kannst Du sie an der Gewöhnlichen Möhre, dem Gewöhnlichen Giersch oder dem Rainfarn beobachten. Auch der Gewöhnliche Bärenklau, Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum und der Knollenfenchel dienen ihnen als wertvolle Nahrungsquelle. Da sie Bestände anderer Insekten regulieren, sind sie hilfreiche Gefährten für jeden Gärtner. Um diese Tiere zu fördern, solltest Du heimische Wildkräuter in Deinen Beeten zulassen. Ein naturnaher Garten mit vielfältigen Strukturen bietet ihnen den nötigen Lebensraum. Auf chemische Pflanzenschutzmittel solltest Du verzichten. Die Beobachtung dieser flinken Flieger bereichert das Naturerlebnis auf dem eigenen Grundstück.
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Diese Schlupfwespe ist für Menschen vollkommen ungefährlich. Sie besitzt zwar einen Legestachel, kann damit aber die menschliche Haut nicht durchdringen und verhält sich friedfertig. Als nützlicher Gartenbewohner benötigt sie keinen speziellen Schutzstatus, sollte aber geschont werden.
Diese Art (Amblyteles armatorius) ist ein Vertreter der Schlupfwespen innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und weit verbreitet. Die Lebensweise ist durch den Parasitismus (das Leben auf Kosten eines anderen Organismus) geprägt, wobei Larven anderer Insekten als Wirte dienen. Ihre Aktivitätsphase ist laut Datenlage auf den Monat April konzentriert. Sie gehört zur Gattung Amblyteles, deren Mitglieder für ihre spezialisierte Lebensweise bekannt sind.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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