Bild folgtKI-generierte IllustrationUrospermum picroides
Auch bekannt als: Urospermum picroides
24
Arten
interagieren
62
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Bittere Krautstiel (Urospermum picroides) durch seine hellgelben Korbblüten auf, die von auffällig beborsteten, fast stacheligen Hüllblättern umgeben sind. Da er bereits in den Monaten April und Mai blüht, schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot des zeitigen Frühjahrs. Du bereicherst deinen Garten mit einer robusten Art, die auch mit Trockenheit gut zurechtkommt. Da die Pflanze laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du den Standort in deinem Garten mit Bedacht wählen. Du machst hier alles richtig, wenn du einen sonnigen, eher mageren Platz für diesen Korbblütler reservierst.
Frühe hellgelbe Blütenpracht für sonnige, trockene Gartenplätze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Mit seiner Blütezeit im April und Mai stellt der Bittere Krautstiel eine frühe Nahrungsquelle für Bestäuber dar. Da er zu den Korbblütlern zählt, ist sein Nektar und Pollen für viele Insektengruppen leicht zugänglich. Nach aktuellen Daten liegen keine spezifischen Bindungen zu spezialisierten Wildbienenarten vor, doch allgemein profitieren unspezialisierte Fluginsekten von dem Angebot im zeitigen Frühjahr. Die Samenstände können, sofern sie über den Winter stehen gelassen werden, als kleine Futterreserve für Vögel dienen. Durch die Behaarung bietet die Pflanze zudem Mikrohabitate für kleine räuberische Gliedertiere.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an der borstigen Behaarung der Blätter und Stängel sowie an dem enthaltenen Milchsaft, der bei Kontakt mit empfindlicher Haut zu Reizungen führen kann. Es besteht jedoch keine akute Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten der heimischen Flora.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.19 m
Der Bittere Krautstiel bevorzugt vollsonnige Plätze in deinem Garten. Er gedeiht am besten auf durchlässigen, eher nährstoffreichen Böden, die gerne etwas kalkhaltiger sein dürfen.
Standort: Wähle einen warmen Platz, idealerweise in einer sonnigen Rabatte oder im Steingarten.
Pflanzzeit: Du kannst die Pflanze von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Die Art ist sehr genügsam. Ein Rückschnitt nach der Blüte im Mai verhindert eine zu starke Selbstaussaat, falls dies nicht gewünscht ist.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Flugsamen.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare). Beide teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und ergänzen sich hervorragend: Während der Bittere Krautstiel bereits im April blüht, übernimmt der Natternkopf ab Juni die Versorgung der Insektenwelt.
Der Bittere Krautstiel (Urospermum picroides) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). In Mitteleuropa findet man ihn gelegentlich an Ruderalstellen (unbebauten Schuttflächen) oder trockenen Wegrändern, wobei er warme Standorte bevorzugt. Ein markantes Merkmal sind die hohlen, milchsaftführenden Stängel und die charakteristischen, schnabelartig verlängerten Früchte. Die Pflanze wächst meist einjährig bis zweijährig und erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 50 Zentimetern.
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
15 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →