Bild folgtKI-generierte IllustrationTriodia sylvina
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Auffällig ist der Wegerich-Wurzelbohrer (Triodia sylvina) durch seine für Nachtfalter stattliche Größe und die meist warmen, orange-braunen Farbtöne der Flügel. In deinem Garten entwickelt sich in der Regel eine Generation pro Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier auf eine ungewöhnliche Weise ab: Sie lassen sie im Flug einfach über bewachsenen Flächen fallen. Im Frühjahr, etwa im März, sind die Tiere noch als Larven (Raupen) im Boden aktiv, wo sie polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend) an Wurzeln nagen. Besonders gerne nutzen sie die Wurzelstöcke der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) oder des Kriechenden Hahnenfußes (Ranunculus repens). Wenn die Falter zwischen Mai und September schlüpfen, suchen sie zur Stärkung Pflanzen wie das Bittere Schaumkraut (Cardamine amara) oder den Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris) auf. Auch an der Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) und am Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) kannst du sie entdecken. Du kannst die Art fördern, indem du auf tiefes Umgraben verzichtest und Wildkraut-Ecken mit heimischen Wurzelpflanzen zulässt. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) gut geschützt im Erdreich.
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Der Wegerich-Wurzelbohrer ist völlig harmlos und ein faszinierender, friedlicher Gartenbewohner. Er kann weder stechen noch beißen und ist für Menschen, Haustiere oder Nutzpflanzen in normalen Bestandsdichten unbedenklich. Da er heimisch ist, bereichert er die biologische Vielfalt deines Gartens ohne jedes Risiko.
Der Wegerich-Wurzelbohrer gehört zur Familie der Wurzelbohrer (Hepialidae) und ist ein heimischer Nachtfalter, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz regelmäßig vorkommt. In der Schweiz wurden beispielsweise zwischen 1977 und 2021 über 400 Beobachtungen dokumentiert. Die Falter bevorzugen warme Standorte und erreichen eine Körpermasse von etwa 0,056 Gramm. Ein markantes Merkmal für Laien ist die dachförmige Flügelhaltung in Ruheposition und das Fehlen eines funktionstüchtigen Saugrüssels bei den erwachsenen Tieren, weshalb diese nur kurze Zeit leben.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
6 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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