Bild folgtKI-generierte IllustrationSpinus spinus (Linnaeus, 1758)
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Den Erlenzeisig erkennst Du an seinem gelbgrün gestreiften Gefieder, der geringen Größe und seinem typisch geselligen Auftreten in zwitschernden Trupps. In Deinem Garten zeigt er sich oft als akrobatischer Kletterer, der geschickt an dünnen Zweigen hantiert. Als Körnerfresser (Samenfresser) ernährt er sich primär von verschiedenen Pflanzensamen. Besonders gerne besucht er die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), nutzt aber auch die Samen der Zweijährigen Nachtkerze (Oenothera biennis) und der Kohl-Gänsedistel (Sonchus oleraceus). Sein Nest baut er gut versteckt in hohen Baumwipfeln, was ihn zu einem Freibrüter (Vogel, der offene Nester in Gehölzen anlegt) macht. Als Kurzstreckenzieher (Vogel, der nur über kurze Distanzen wandert) ist er im Februar oft schon präsent oder bleibt bei milder Witterung als Wintergast direkt vor Ort. Du kannst den kleinen Finken unterstützen, indem Du im Winter eine Futterstelle mit feinen Sämereien anbietest. Wichtig ist zudem, verblühte Stauden wie die Nachtkerze im Herbst stehen zu lassen, damit er dort wertvolle natürliche Nahrung findet. Ein naturnaher Garten mit heimischen Bäumen bietet ihm den idealen Lebensraum für das ganze Jahr.
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Der Erlenzeisig ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt, weshalb besetzte Nester nicht gestört werden dürfen. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Girlitz, der jedoch eine gelbere Stirn besitzt. Achte an Futterstellen stets auf Hygiene, um Infektionen innerhalb der Trupps zu vermeiden.
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) gehört zur Familie der Finken (Fringillidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Er ist in ganz Mitteleuropa heimisch und besiedelt bevorzugt lichte Mischwälder sowie parkähnliche Gärten. Man erkennt ihn an seinem spitzen Pinzettenschnabel und dem tief gegabelten Schwanz. Von ähnlichen Arten wie dem Girlitz unterscheidet er sich durch die dunkle Kopfplatte (Scheitelgefieder) des Männchens und die markanten gelben Binden auf den Flügeln.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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