Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus montanus
Auch bekannt als: Gewöhnlicher Berg-Hahnenfuß, Berghahnenfuß, Berg-Hahnenfuß
Artengruppe
43
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Berg-Hahnenfuß (Ranunculus montanus) durch seine intensiv gelb glänzenden Schalenblüten auf. Mit seinem kompakten Wuchs und den tief gelappten Grundblättern bringt er alpine Frische in den Garten. Da er bereits im März mit der Blüte beginnt, liefert er wertvolle Energie zu einer Zeit, in der das Nahrungsangebot oft noch knapp ist. In deinem Garten profitierst du von seiner Robustheit und der langen Blühdauer, die sich in manchen Lagen bis in den September hineinziehen kann. Wenn du feuchtere, kühle Ecken ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser heimischen Art genau richtig. Du kannst damit wenig falsch machen, solange die Wasserversorgung stimmt.
Glänzender Dauerblüher: Von März bis September ein alpiner Lichtblick im Garten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Berg-Hahnenfuß stellt mit seiner langen Blütezeit von März bis September eine überdauernde Nahrungsquelle im Garten dar. Da in den aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Insektenbeziehungen für diese Artengruppe aufgeführt sind, verzichte ich auf die Nennung einzelner Wildbienen- oder Falterarten. Seine ökologische Bedeutung liegt primär in der Bereitstellung von Pollen und Nektar über ein halbes Jahr hinweg. Damit ergänzt er heimische Pflanzengemeinschaften, die oft nur kurze Blühfenster bieten. Besonders in naturnahen Gärten mit feuchten Abschnitten ist er ein wertvoller Baustein für die lokale Artenvielfalt.
Der Berg-Hahnenfuß ist nicht kindersicher. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält er Protoanemonin, einen hautreizenden Giftstoff, der bei Kontakt mit dem Pflanzensaft Rötungen verursachen kann. Ein Verzehr der Pflanzenteile führt zu Magen-Darm-Beschwerden, weshalb im Garten mit kleinen Kindern oder Haustieren Vorsicht geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.12 m
Du solltest für den Berg-Hahnenfuß einen sonnigen bis halbschattigen Platz wählen.
Er gedeiht am besten in Erde, die gleichmäßig feucht und reich an Nährstoffen ist.
Achte darauf, dass keine Staunässe (Wasseransammlung, die die Wurzeln faulen lässt) entsteht.
Die Pflanzzeit liegt entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
In trockenen Sommermonaten musst du regelmäßig gießen, da die Art empfindlich auf Austrocknung reagiert.
Eine Vermehrung gelingt dir leicht durch das Teilen des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr.
Lass die verblühten Stängel im Herbst ruhig stehen, damit die Samen ausreifen können.
Ein Rückschnitt erfolgt erst, wenn die Pflanze im Spätherbst komplett eingezogen ist.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – beide lieben feuchte Standorte und bilden im Frühjahr ein harmonisches, gelbes Duo an Teichrändern oder in Feuchtwiesen.
Der Berg-Hahnenfuß (Ranunculus montanus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und bildet eine Gruppe nah verwandter Arten. Er ist in den Gebirgsregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch, wo er vor allem auf Bergwiesen und in lichten Wäldern vorkommt. Typisch ist die glänzende Oberfläche der Blütenblätter, die durch eine spezielle Zellschicht das Licht wie ein Spiegel reflektiert. Die Pflanze wächst ausdauernd krautig und erreicht meist nur geringe Wuchshöhen, was sie zu einem idealen Bodendecker für feuchte Standorte macht.
3 Videos zu Berg-Hahnenfuß (Artengruppe)



22 Arten interagieren mit dieser Pflanze
21 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →