Bild folgtKI-generierte IllustrationPterapherapteryx sexalata
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An den feinen, dunklen Querlinien auf den grau-weißen Flügeln lässt sich der Sechspunkt-Lappenspanner (Pterapherapteryx sexalata) sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter hat eine Körpermasse von nur etwa 0,005 Gramm und ist ein heimischer Bewohner unserer Gärten. Er ist oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) und nutzt vor allem Weidengewächse für seine Entwicklung. Du kannst die Falter in meist zwei Generationen zwischen April und September beobachten, wobei sie kühlere Temperaturnischen bevorzugen. Die Raupen ernähren sich im Frühling und Sommer von den Blättern der Silber-Weide (Salix alba), Sal-Weide (Salix caprea) oder Kriech-Weide (Salix repens). Die Weibchen legen ihre Eier direkt an diese Futterpflanzen ab. Den Winter übersteht das Tier als Puppe (Ruhestadium der Metamorphose) geschützt im Boden oder in der Laubschicht. Um die Art zu fördern, solltest du heimische Weiden pflanzen und das herbstliche Laub unter den Bäumen liegen lassen. So ermöglichst du den Puppen eine sichere Überwinterung in deinem Garten.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Sechspunkt-Lappenspanner besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten, und ist nicht als Schädling eingestuft. Man kann ihn bedenkenlos beobachten, sollte die Puppen im Boden jedoch nicht stören.
Der Sechspunkt-Lappenspanner ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). In der Schweiz wurden zwischen 1979 und 2008 insgesamt 94 Beobachtungen dokumentiert, was seine stete Präsenz in der Region belegt. Die Art ist an eine kühle Umgebung angepasst und lebt eng an seine Futterpflanzen aus der Gattung Salix (Weiden) gebunden. Namensgebend für die Gattung sind kleine Flügellappen, die bei den Männchen an den Hinterflügeln erkennbar sind. Mit einer Körpermasse von etwa 0,0051 Gramm gehört er zu den sehr leichten Vertretern seiner Ordnung.
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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