Bild folgtKI-generierte IllustrationPetrosedum ochroleucum
Auch bekannt als: Petrosedum ochroleucum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Gelblichweiße Felsen-Fetthenne (Petrosedum ochroleucum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren walzenförmigen, dickfleischigen Blättern und den sternförmigen, hellgelben Blütenständen ist sie eine Überlebenskünstlerin für extrem trockene Ecken. Gerade im Juni, wenn sie in voller Pracht steht, bietet sie eine verlässliche Nahrungsquelle in der Sommerhitze. Du machst mit ihr alles richtig, wenn du einen pflegeleichten Akzent setzen willst, der auch ohne Gießen auskommt. Die Pflanze ist ein robuster Bestandteil für jeden Garten, der dem Klimawandel trotzen soll.
Heimische Überlebenskünstlerin: Die Felsen-Fetthenne trotzt jeder Sommerhitze.
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Die Felsen-Fetthenne blüht im Juni und stellt damit in einer oft trockenen Phase ein wichtiges Nahrungsangebot bereit. Da sie in Österreich heimisch ist, stellt sie einen wertvollen Baustein für die lokale Biodiversität dar. Obwohl spezifische Bestäubungsdaten für diese Art in der aktuellen Datenbank fehlen, sichern solche sukkulenten Pflanzen das Überleben spezialisierter Insekten in extremen Trockenlebensräumen. Ihre wintergrünen Blätter bieten zudem ganzjährig Struktur und Schutz für Kleinstlebewesen am Boden. Als typische Pflanze trockener Felsstandorte trägt sie zur Vernetzung naturnaher Lebensräume bei.
Achtung: Die Pflanze ist laut Datenbank nicht kindersicher. Wie viele verwandte Arten kann sie Stoffe enthalten, die bei Verzehr zu Übelkeit führen oder bei Kontakt den Pflanzensaft leicht reizend auf die Haut wirken lassen. Du solltest sie daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen, etwa auf Mauerkronen oder in höheren Steingartenbereichen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Pflanze die Felsen-Fetthenne an einen vollsonnigen Platz, damit sie ihre kompakte Wuchsform behält.
Der Boden sollte sehr durchlässig und eher nährstoffarm sein, ideal ist eine Mischung aus Sand, Kies und wenig Humus.
Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) muss unbedingt vermieden werden, da die Wurzeln sonst faulen.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis Ende November.
Ein Gießen ist nach dem erfolgreichen Anwachsen selbst in heißen Sommern kaum nötig.
Du musst die Pflanze nicht düngen; zu viele Nährstoffe führen dazu, dass sie ihre Standfestigkeit verliert.
Die Vermehrung gelingt ganz einfach durch Kopfstecklinge (abgebrochene Triebspitzen), die du direkt in die Erde steckst.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, du kannst verblühte Stände aber im Spätwinter entfernen.
Gute Partnerin: Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) – beide teilen die Liebe zu kargen Standorten und ergänzen sich hervorragend in der Gestaltung von Trockenmauern.
Da beide Arten heimisch sind, fördern sie gemeinsam die lokale Fauna an extremen Standorten.
Die Gelblichweiße Felsen-Fetthenne ist ein ausdauernder, sukkulenter (wasserspeichernder) Vertreter der europäischen Flora, der besonders in Österreich verbreitet ist. Ihr natürlicher Lebensraum sind Felsfluren und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie zwischen Steinen und in Felsspalten gedeiht. Sie zeichnet sich durch ihre kriechenden, nicht blühenden Triebe und aufrechten Blütenstängel aus, die eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern erreichen können. Die Blätter sind im Querschnitt rundlich und laufen spitz zu, was ihr ein charakteristisches, fast nadelartiges Aussehen verleiht.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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