Bild folgtKI-generierte IllustrationPaidiscura pallens (Blackwall, 1834)
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Die Perlkugelspinne ist mit einer Körperlänge von kaum zwei Millimetern eine der kleinsten heimischen Spinnen und fällt durch ihren fast kugelrunden, hellgelben bis weißlichen Hinterleib auf. Sie gehört zur Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) und webt ein unregelmäßiges Haubennetz (ein wirres Fadengeflecht ohne erkennbares Muster). Du findest diesen winzigen Gartenbewohner vor allem an der Unterseite von Blättern in Gebüschen oder Bäumen, wo sie gut getarnt auf Beute lauert. Als Jägerin erbeutet sie kleine Insekten wie Blattläuse oder Mücken, die sich in ihren klebrigen Fangfäden verfangen. Damit übernimmt sie eine wichtige Funktion bei der natürlichen Regulation von Insekten in Deinem Garten. Da sie so unscheinbar ist, wird sie oft erst durch ihre markanten, birnenförmigen und reinweißen Eikokons (schützende Hüllen für die Eier) entdeckt. Um diese Nützlinge zu unterstützen, solltest Du beim Rückschnitt von Sträuchern vorsichtig sein und Strukturen wie abgestorbene Pflanzenteile belassen. Das Belassen von natürlichen Rückzugsorten bietet ihr den nötigen Lebensraum für die Jagd und die Überwinterung. Im Februar ruht das Tier meist an geschützten Stellen in der Vegetation oder unter Rindenstücken. Ein ökologisch geführter Garten ohne den Einsatz von Pestiziden (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) ist die beste Voraussetzung für ihr dauerhaftes Vorkommen.
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Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos. Aufgrund ihrer minimalen Körpergröße und winzigen Kieferklauen (Mundwerkzeuge) kann sie die menschliche Haut nicht durchdringen. Es besteht keinerlei Verletzungs- oder Vergiftungsgefahr bei Gartenarbeiten oder Berührungen.
Die Perlkugelspinne (Paidiscura pallens) gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und zur Familie der Kugelspinnen (Theridiidae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, wobei sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Diese Art lebt bevorzugt in der Krautschicht (Bereich der krautigen Pflanzen) und im dichten Blattwerk verschiedener Gehölze. Mit einer Körpergröße von lediglich 1 bis 1,5 Millimetern ist sie eine der kleinsten Vertreterinnen ihrer Gattung.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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