Bild folgtKI-generierte IllustrationMythimna pudorina
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dokumentiert
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Wirtspflanzen
bekannt
An ihrer für Eulenfalter vergleichsweise stattlichen Größe lässt sich Mythimna pudorina sofort erkennen. Dieser heimische Nachtfalter ist von Mai bis September in unseren Gärten aktiv und bevorzugt feuchtere Standorte. Die erwachsenen Falter suchen aktiv nach Nektar und besuchen dabei heimische Wildpflanzen wie die Brombeere (Rubus fruticosus agg.), die Acker-Winde (Convolvulus arvensis) oder den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Die Raupen hingegen sind auf Gräser spezialisiert und fressen am Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea), dem Gewöhnlichen Schilf (Phragmites australis) sowie dem Gewöhnlichen Pfeifengras (Molinia caerulea). Das Tier überwintert als Larve (Raupe) am Boden oder in der dichten Vegetation. Du kannst diesen Falter gezielt unterstützen, indem du Gräser an Teichufern über den Winter stehen lässt und auf einen herbstlichen Rückschnitt verzichtest. Da die Art polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzen lebend) ist, nutzt sie auch den Weiß-Klee (Trifolium repens) und das Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum) als wichtige Nahrungsquelle. In der Schweiz wurden seit 1975 bereits 270 Beobachtungen dokumentiert, was ihre regelmäßige Präsenz in der Region belegt.
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Mythimna pudorina ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Das Tier besitzt keinen Stachel und kann bedenkenlos beobachtet werden. Zum Schutz der empfindlichen Flügelschuppen solltest du den Falter jedoch nicht unnötig mit den Händen berühren.
Mythimna pudorina gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besetzt eine intermediäre (im mittleren Bereich liegende) Temperaturnische. Die Art erreicht eine für ihre Gattung beachtliche Körpermasse von etwa 0,046 Gramm. Charakteristisch für diesen Nachtfalter ist die enge Bindung an feuchte Lebensräume wie Sumpfwiesen oder Gewässerränder, wo die spezifischen Futtergräser der Raupen natürlich vorkommen.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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