Bild folgtKI-generierte IllustrationMythimna ferrago Fabricius, 1787
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Mit ihrem markanten weißen Fleck auf den rötlich-braunen Vorderflügeln fällt die Glänzende Weißfleckeule (Mythimna ferrago) sofort auf. Dieser Eulenfalter (Noctuidae) erreicht eine Körpermasse von etwa 0,05 Gramm und ist damit vergleichsweise groß gewachsen. In deinem Garten kannst du die Falter von Mai bis September beobachten, wenn sie zur Nektarsuche beispielsweise die heimische Mäuse-Gerste (Hordeum murinum) anfliegen. Die Entwicklung erfolgt in der Regel in einer Generation pro Jahr. Ihre Raupen sind oligophag (auf eine begrenzte Auswahl an Futterpflanzen spezialisiert) und ernähren sich von Gräsern wie dem Gewöhnlichen Knaulgras (Dactylis glomerata) oder Wildkräutern wie der Vogel-Sternmiere (Stellaria media) und dem Löwenzahn (Taraxacum). Das Tier überwintert als Larve in der schützenden Krautschicht oder im Boden. Du kannst diese Art gezielt fördern, indem du Saumstrukturen mit Gräsern wie dem Behaarten Rispengras (Poa pilosa) oder dem Pfriemen-Wegerich (Plantago subulata) erhältst. Lass verblühte Kräuter und Grasbüschel über den Winter stehen, damit die Raupen ein sicheres Quartier finden.
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Die Glänzende Weißfleckeule ist ein völlig harmloser Gartenbesucher. Sie kann weder stechen noch beißen und gilt nicht als Forst- oder Landwirtschaftsschädling. Da sie als heimische Art einen wichtigen Teil der lokalen Biodiversität darstellt, ist sie ein gern gesehener Gast.
Die Glänzende Weißfleckeule (Mythimna ferrago) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet, mit über 2.000 dokumentierten Beobachtungen in der Schweiz zwischen 1976 und 2021. Biologisch besetzt sie eine intermediäre (zwischen warm und kalt liegende) Temperaturnische. Für Laien ist sie an ihrer ockerfarbenen bis rötlichen Grundfärbung und dem namensgebenden seidig glänzenden weißen Punkt in der Flügelmitte erkennbar.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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