Bild folgtKI-generierte IllustrationMyosotis sylvatica
Auch bekannt als: Waldvergissmeinnicht, Wald-Vergissmeinnicht
Artengruppe
12
Arten
interagieren
14
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) durch seine himmelblauen Blüten mit dem charakteristischen gelben Auge auf. Als Bewohner lichter Wälder bringt es Farbe in die halbschattigen Ecken deines Gartens, wo viele andere Arten nur schwer gedeihen. Da es zuverlässig von April bis September blüht, ist es eine wertvolle Komponente für eine naturnahe Gartengestaltung auf nährstoffreichen Böden. Als einheimische Art trägt es zur Stabilisierung des lokalen Ökosystems bei und fördert die natürliche Vielfalt in Waldrandnähe. Du kannst mit dieser Pflanze wunderbar Dynamik erzeugen, wenn du ihr erlaubst, sich ihren Platz im Garten selbst zu suchen.
Himmelblaue Ausdauer: Einheimische Blühkraft von April bis September.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Durch die ungewöhnlich lange Blütezeit von April bis September bietet das Wald-Vergissmeinnicht eine dauerhafte Struktur in deinem Gartenbiotop. Da es sich um eine einheimische Art handelt, ist sie vollständig in die regionalen Stoffkreisläufe integriert. Als Starkzehrer trägt die Pflanze zur Bindung von Stickstoff in humosen Böden bei und fördert so ein gesundes Bodenleben. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Pflanzenteile als Rückzugsort für verschiedene Kleinstlebewesen im Falllaub. Die kontinuierliche Samenproduktion sichert zudem eine natürliche Verjüngung des Bestandes ohne menschliches Zutun.
Achtung: Das Wald-Vergissmeinnicht ist laut Datenbank nicht kindersicher. Wie viele Mitglieder der Raublattgewächse kann es Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr ungesund sind. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Vergissmeinnicht-Arten wie dem Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides), die jedoch ähnliche Eigenschaften aufweisen und ebenfalls nicht für den Verzehr geeignet sind.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Das Wald-Vergissmeinnicht bevorzugt einen Standort im Halbschatten, der den Bedingungen eines lichten Waldrandes entspricht. Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) und vor allem nährstoffreich sein, da die Art zu den Starkzehrern (Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf) zählt.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen entweder von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Bodenpflege: Arbeite vor der Pflanzung etwas Kompost ein, um dem hohen Nährstoffhunger gerecht zu werden.
Feuchtigkeit: Achte besonders in trockenen Phasen darauf, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich durch Selbstaussaat; lass die Samenstände daher nach der Blüte stehen.
Kombinationsempfehlung: Ein hervorragender Partner ist die Echte Sternmiere (Stellaria holostea) oder die Wald-Segge (Carex sylvatica). Diese Arten teilen die Vorliebe für frische, schattige Plätze und bilden gemeinsam eine biologisch stimmige Waldrandgesellschaft.
Das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind frische Laubmischwälder, Gebüsche und Waldränder auf humosen Böden. Die Pflanze ist an ihren weich behaarten Blättern und den typischen Wickelblütenständen erkennbar, die sich erst mit der Zeit vollständig entrollen. Morphologisch zeichnet sie sich durch die fünfzähligen Blüten aus, deren Schlundschuppen den Zugang zum Nektar für spezialisierte Bestäuber strukturieren.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →