Bild folgtKI-generierte IllustrationMellinus arvensis (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst die Kotwespe an ihrem gelb-schwarz gemusterten Hinterleib und der auffälligen Wespentaille, wobei sie mit 11 bis 15 Millimetern Körperlänge etwas kleiner als die Gemeine Wespe bleibt. Im Gegensatz zu sozialen Faltenwespen lebt sie solitär (einzeln lebend) und bringt nur eine Generation pro Jahr hervor. Da ihre Hauptflugzeit erst im August beginnt, kannst du sie im Frühling noch nicht im Garten beobachten. Im Spätsommer sucht sie zur Stärkung bevorzugt das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) oder die Blutwurz (Potentilla erecta) auf. Im September dienen ihr das Heidekraut (Calluna vulgaris) und der Gewöhnliche Efeu (Hedera helix) als wichtige Energiequellen. Während sich die erwachsenen Tiere von Nektar ernähren, fressen die Larven ausschließlich Fliegen, die das Weibchen im Flug erbeutet. Die Art überwintert als Ruhelarve (Entwicklungsstadium zwischen Larve und Puppe) in einem Kokon tief im Erdboden. Du kannst dieses Tier fördern, indem du sandige Bodenstellen unbewachsen lässt und auf Gift verzichtest, damit sie genügend Beutetiere findet.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Naturgarten. Die Kotwespe besitzt zwar einen Giftstachel zur Lähmung ihrer Beute, setzt diesen aber niemals gegen Menschen ein und zeigt kein Verteidigungsverhalten am Nest. Da sie zur biologischen Schädlingskontrolle von Fliegen beiträgt, solltest du dich über ihre Anwesenheit freuen.
Die Kotwespe (Mellinus arvensis) gehört zur Familie der Grabwespen (Crabronidae) und ist ein in ganz Mitteleuropa heimischer Hautflügler. Du erkennst sie an ihrem gestielten Abdomen (Hinterleib mit schmalem Verbindungsstück), was ihr eine sehr bewegliche Taille verleiht. Sie besiedelt bevorzugt Lebensräume mit lockeren Sandböden, in denen sie ihre Nester anlegt. Im Garten ist sie eine nützliche Jägerin, da sie für ihre Brut große Mengen an Fliegen fängt, während sie selbst als erwachsenes Tier ein friedlicher Blütenbesucher ist.
6 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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