Bild folgtKI-generierte IllustrationSpatula hottentota (Eyton, 1838)
Eyton, 1838
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Diese sehr kleine Ente (Spatula hottentota) fällt dir durch ihre geringe Körpergröße, den dunklen Scheitel und ihr typisches Gründeln – also die Nahrungsaufnahme mit dem Kopf unter Wasser – sofort auf. Als Allesfresser benötigt sie eine abwechslungsreiche Kost aus kleinen Tieren und verschiedenen Pflanzenteilen. In deinem Garten sucht sie gezielt nach dem Rauem Hornblatt (Ceratophyllum demersum) oder der Untergetauchten Wasserlinse (Lemna trisulca). Auch das Kamm-Laichkraut (Stuckenia pectinata) und die Samen der Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) dienen ihr als wichtige Energiequelle. Ihr Nest baut sie gut versteckt in der dichten Ufervegetation direkt am Boden. Da sie ein Kurzstreckenzieher (Vogel, der nur innerhalb eines Kontinents wandert) ist, kehrt sie oft zeitig im Februar zurück. Ihr Ruf ist ein eher unauffälliges, leises Quaken. Wenn du sie unterstützen möchtest, solltest du naturnahe Uferzonen an deinem Gartenteich erhalten. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sichert ihr zudem eine gesunde Nahrungsgrundlage. Solche ruhigen Wasserstellen sind für das Überleben dieser scheuen Vögel entscheidend.
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Dieses Tier ist nach geltendem Recht geschützt, weshalb du seine Nester und Brutplätze keinesfalls stören darfst. Aufgrund ihrer Größe besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen Wasservögeln, was jedoch für den Gartenbesitzer unbedenklich ist. Beobachte die Tiere am besten aus der Distanz.
Die Art gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch gelistet. Sie bevorzugt stehende Binnengewässer mit einer reichen Unterwasservegetation als Lebensraum. Taxonomisch wird sie in die Gattung Spatula eingeordnet, zu der auch andere Gründelenten zählen. Von verwandten Arten unterscheidet sie sich primär durch ihre sehr geringe Körpergröße und spezifische Merkmale im Gefieder. Ihre Lebensweise ist stark an dauerhafte Wasserflächen gebunden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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