Bild folgtKI-generierte IllustrationIris sibirica
Auch bekannt als: Wiesen-Iris
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren grazilen, tiefblau geäderten Blüten auf hohen, hohlen Stängeln fällt die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) sofort auf. Da sie in der freien Natur auf der Roten Liste steht (Status 3: gefährdet), leisten Sie mit ihrer Ansiedlung im Garten einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Sie ist eine wichtige Nektarquelle für spezialisierte Besucher wie die Heidehummel (Bombus humilis) oder die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Ihre schmalen, grasartigen Blätter bringen Struktur und Eleganz in feuchte Gartenbereiche. Wenn Sie einen sonnigen Platz mit ausreichend Bodenfeuchte haben, ist diese heimische Wildpflanze genau die richtige Wahl für Sie.
Gefährdete Wildschönheit: Die elegante Nektartankstelle für Ihre Gartenhummeln.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Sibirische Schwertlilie eine wertvolle Tankstelle für verschiedene Hummelarten. Besonders die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) und die Heidehummel (Bombus humilis) profitieren von dem verborgenen Nektarangebot. Auch spezialisierte Insekten wie der Schwertlilienrüßler (Mononychus punctumalbum) sind auf die Pflanze angewiesen. Die Raupen der Ampfer-Eule (Acronicta rumicis) nutzen die Blätter gelegentlich als Nahrung. Durch ihre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ist sie zudem bestens in das unterirdische ökologische Netzwerk Ihres Gartens eingebunden.
Bitte beachten Sie, dass die Sibirische Schwertlilie nicht kindersicher ist. Alle Pflanzenteile, insbesondere der Wurzelstock, enthalten Inhaltsstoffe, die bei versehentlichem Verzehr zu Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden führen können. Tragen Sie bei empfindlicher Haut beim Teilen der Wurzelstöcke vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.55 m
Standort: Wählen Sie einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Ideal ist ein frischer (mäßig feuchter) bis feuchter Boden. Sie kommt wunderbar mit normaler Gartenerde zurecht, solange diese nicht völlig austrocknet.
Nährstoffe: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie keinen zusätzlichen Dünger; ein magerer Boden fördert die Standfestigkeit.
Pflanzzeit: Setzen Sie die Iris im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Pflege: Schneiden Sie die abgestorbenen Blätter erst im zeitigen Frühjahr zurück. Die vertrockneten Halme dienen im Winter als Schutz und Rückzugsort.
Vermehrung: Der Wurzelstock kann alle paar Jahre nach der Blüte geteilt werden, um die Pflanze zu verjüngen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris). Beide Arten sind heimisch, teilen den Bedarf an Bodenfeuchte und ergänzen sich hervorragend in ihren Blütezeiten.
Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Sie ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise wechselfeuchte Streuwiesen (einschürige Wiesen zur Gewinnung von Einstreu). Botanisch zeichnet sie sich durch ihren horstbildenden Wuchs und die charakteristischen dreizähligen Blüten aus, die kleiner und feiner wirken als bei gezüchteten Garten-Iris. Ihr Überdauerungsorgan ist ein kräftiger Wurzelstock, der ihr hilft, an wechselfeuchten Standorten zu überdauern.
1 Video zu Sibirische Schwertlilie

4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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