Bild folgtKI-generierte IllustrationIdaea dimidiata (Hufnagel, 1767)
8
Pflanzen
besucht
11
Interaktionen
dokumentiert
5
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Braungewinkelten Zwergspanner an dem markanten, dunkelbraunen und fast rechteckigen Fleck am äußeren Rand der Vorderflügelspitzen, der einen starken Kontrast zur ansonsten hellen, gelblich-grauen Flügelfärbung bildet. Dieser kleine Nachtfalter gehört zur Familie der Geometridae (Spanner) und ist in unseren Gärten ein häufiger Gast. Die Weibchen legen ihre Eier an den Unterseiten der Futterpflanzen ab, wo nach kurzer Zeit die Raupen schlüpfen. Im Sommer kannst du den Falter dabei beobachten, wie er Nektar an der Vogel-Wicke (Vicia cracca) oder an den Blüten der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) trinkt. Die Raupen sind für ihre Entwicklung auf heimische Wildkräuter wie den Echten Beinwell (Symphytum officinale), den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder das Weiße Labkraut (Galium album) angewiesen. Das Tier überwintert als Larve (Raupe) in der schützenden Krautschicht oder in der Bodenstreu. Du kannst diese Art gezielt fördern, indem du heimische Pflanzen wie die Kleine Pimpinelle (Pimpinella saxifraga) oder das Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) in deinem Garten anpflanzt. Zudem hilft es dem Zwergspanner sehr, wenn du abgestorbene Pflanzenteile über den Winter stehen lässt, damit die Raupen dort sicher ruhen können.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Braungewinkelte Zwergspanner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder einen Stachel noch kann er beißen. Da er keine Kulturpflanzen schädigt, gibt es keinen Grund, ihn umzusiedeln oder zu bekämpfen.
Der Braungewinkelte Zwergspanner (Idaea dimidiata) ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art bevorzugt halbschattige Lebensräume, Waldränder und naturnahe Gärten. Ein wichtiges Merkmal für die Bestimmung ist die Ruheposition, bei der die Flügel flach ausgebreitet an die Unterlage gedrückt werden, wobei der dunkle Fleck im Saumfeld (äußerer Flügelbereich) sofort ins Auge fällt.
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →