Bild folgtKI-generierte IllustrationCyclophora pendularia
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An den hellgrauen Flügeln mit den feinen, rötlichen Ringflecken und der geringen Größe lässt sich Cyclophora pendularia sofort erkennen. Dieser zierliche Falter wiegt nur etwa 0,006 Gramm und bringt in unseren Breiten meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an den Blattunterseiten ihrer Futterpflanzen ab. Im Frühling fliegen die ersten Falter ab April und suchen Lebensräume mit Beständen der Sal-Weide (Salix caprea) auf. Die Raupen sind monophag (auf eine eng begrenzte Pflanzengruppe spezialisiert) und ernähren sich ausschließlich von Weiden und Erlen. Im Sommer finden sich die Larven häufig an der Grau-Weide (Salix cinerea) oder der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), wo sie an den Blättern fressen. Den Winter überdauert das Tier als Puppe (pupa), die als sogenannte Gürtelpuppe mit einem feinen Faden an Zweigen befestigt ist. Du kannst diesen nützlichen Schmetterling fördern, indem du heimische Gehölze wie die Kriech-Weide (Salix repens) oder die Ohr-Weide (Salix aurita) in deinem Garten pflanzt oder erhältst. Ein Verzicht auf den radikalen Rückschnitt dieser Weiden im Herbst schützt die überwinternden Puppen.
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Dieser Schmetterling ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere absolut unbedenklich. Da die Art spezialisierte Ansprüche an ihre Umwelt stellt, sollte man gefundene Raupen oder Puppen an den Futterpflanzen belassen und nicht umsiedeln.
Cyclophora pendularia, im Deutschen oft als Weiden-Gürtelpuppenspanner bezeichnet, gehört zur Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch, bevorzugt jedoch Standorte mit mittlerem Temperaturniveau. Der Falter ist klein und zeichnet sich durch seine charakteristischen Ringflecke auf der Flügeloberseite aus, die ihm den Namen Gürtelpuppenspanner einbrachten. Seine Lebensweise ist eng an Feuchtgebiete oder Gewässerränder gebunden, an denen Weiden- und Erlenarten vorkommen.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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