Bild folgtKI-generierte IllustrationCoronilla minima
Auch bekannt als: Coronilla minima
5
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die leuchtend gelben, kreisförmig angeordneten Schmetterlingsblüten und der niedrige, oft kriechende Wuchs des Kleinen Kronwicke (Coronilla minima). Mit ihrer Ansiedlung förderst du die standorttypische Vielfalt direkt vor deiner Haustür. Da sie an spezielle Lebensräume angepasst ist, zeigt sie die ökologische Qualität deines Gartens.
Österreichs gelber Juni-Bote für sonnige Garteninseln
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Als in Österreich heimische Pflanze leistet sie einen wichtigen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt während ihrer Blütezeit im Juni. Da nach aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Einzelbeziehungen zu Insekten vorliegen, dient sie als allgemeine Nahrungsquelle für die lokale Insektenwelt. Besonders in der Phase nach den typischen Frühjahrsblühern schließt sie eine Lücke im regionalen Angebot. Die Samenreife im Spätsommer stellt einen weiteren wichtigen Baustein im natürlichen Kreislauf dar. In deinem Garten unterstützt sie somit die Stabilisierung der standortheimischen Biodiversität.
Hinsichtlich der Sicherheit ist Vorsicht geboten, da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Achte daher besonders in Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren auf einen geeigneten, gegebenenfalls unzugänglichen Standort.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.19 m
Berücksichtige bei der Standortwahl ihre Herkunft aus den warmen Regionen Österreichs.
Ein Platz mit viel direktem Licht ist entscheidend für die Blüte im Juni.
Der Boden sollte eine hohe Durchlässigkeit (Fähigkeit des Bodens, Wasser abfließen zu lassen) aufweisen.
Vermeide Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich), da dies der Pflanze schadet.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai.
Alternativ kannst du sie im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden offen ist.
Wässere sie in der ersten Zeit nach der Pflanzung regelmäßig, danach ist sie sehr genügsam.
Da sie kleinbleibend ist, sollte sie nicht von starkwüchsigen Nachbarn bedrängt werden.
Die Vermehrung gelingt am besten über die Aussaat der reifen Samen nach der Ernte.
Ein Rückschnitt ist im normalen Gartenjahr nicht erforderlich.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche in der österreichischen Natur.
Zusammen fördern diese heimischen Arten das natürliche Gleichgewicht in deinem Garten.
Die Art ist in Österreich beheimatet und zeigt ihre Blütezeit ausschließlich im Juni. Taxonomisch (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffend) stellt sie einen spezialisierten Vertreter der heimischen Flora dar. Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) zeichnet sie sich durch ihre geringe Wuchshöhe und die charakteristischen, doldenartigen Blütenstände aus. In der freien Natur besiedelt sie bevorzugt offene, wärmebegünstigte Standorte. Die Pflanze bleibt kompakt und bildet am Boden orientierte Bestände.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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