Bild folgtKI-generierte IllustrationColydium elongatum (Fabricius, 1787)
Fabricius, 1787
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Dieser Käfer zeichnet sich durch seinen extrem langgestreckten, fast zylindrischen Körper aus, der ihm ein sehr schlankes Aussehen verleiht. Du wirst ihn in deinem Garten eher selten direkt zu Gesicht bekommen, da er ein verstecktes Leben an und in Gehölzen führt. Seine Fortbewegung erfolgt geschickt in engen Fraßgängen anderer Insekten im Holz. Die allgemeine Lebensweise ist saproxyl (an Totholz gebunden), was ihn zu einem wichtigen Bestandteil des natürlichen Stoffkreislaufs macht. Er ernährt sich vorwiegend räuberisch von anderen Larven oder von Pilzen, die im Holz wachsen. Besonders wohl fühlt er sich in der Nähe von Bäumen wie der Hainbuche (Carpinus betulus) oder der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica). Auch Nadelgehölze wie die Gewöhnliche Kiefer (Pinus sylvestris) und die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) bieten ihm ideale Lebensbedingungen. Um diesen nützlichen Helfer zu unterstützen, solltest du morsche Äste oder Baumstümpfe nicht sofort aus dem Garten entfernen. Ein naturnaher Garten mit altem Baumbestand ist sein bevorzugtes Revier. Durch den Erhalt von Totholz förderst du aktiv die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Diese Käferart ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos. Er stellt keine Gefahr für gesunde Gartenpflanzen oder Gebäude dar, da er ausschließlich an bereits geschwächtem oder totem Holz interessiert ist. Ein besonderer Schutzstatus liegt nicht vor, dennoch ist er ein wertvoller Teil der heimischen Fauna.
Colydium elongatum ist ein Vertreter der Familie Zopheridae (Buntkäferartige) und gehört zur Gattung der Rindenkäferverwandten. Das Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als typischer Waldbewohner besiedelt er sowohl Laub- als auch Nadelmischwälder. Die Art gilt als spezialisierter Besiedler von geschädigtem oder abgestorbenem Holz, in dem auch die vollständige Entwicklung der Larven stattfindet.
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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